Entwicklung Eigenständige Jugendpolitik

Sehr oft werden politische Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen auf das Leben junger Menschen haben. Das betrifft mal Bildungspolitik, mal Arbeitsmarktpolitik, mal Umweltpolitik, mal ganz andere Themen und es passiert genauso in Kommunen, wie auch in Bundesländern und auf Bundesebene. Sehr selten wird dabei darauf geachtet, ob diese Entscheidungen den Interessen junger Menschen gerecht werden. Nur vereinzelt wird darüber nachgedacht oder sogar die Meinung der Jugendlichen erfragt.

Muss das so sein?

Diese Idee versteckt sich hinter dem Begriff „Eigenständige Jugendpolitik“! Ende 2011 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen Prozess zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik (EiJP) gestartet. Das Eckpunktepapier des BMFSFJ formuliert wie der Weg zu einer EiJP aussehen soll und welche Schritte gegangen werden müssen. Der Prozess nimmt Bezug auf die EU-Jugendstrategie.

 

EiJP-Prozess | Die Themen

 

EiJP-Prozess | Die Instrumente

Grafik zur Verbildlichung des Prozesses.

 

EiJP-Prozess | Organisation

Seit März 2012 wird der Prozess durch das Zentrum Eigenständige Jugendpolitik koordiniert. Das Zentrum umfasst die Geschäftsstelle und die Steuerungsgruppe (bestehend aus Verter_innen des BMFSFJ, der AGJ, des DBJR, der Kommunalen Spitzenverbände, der AGJF, des DJI).

 

EiJP-Prozess | Papiere und Positionen

Einige Organisationen haben zur Eigenständigen Jugendpolitik Positionen und Vorstellungen entwickelt, zum Beispiel:

DBJR

Bundesjugendkuratorium

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Auch auf parlamentarischer Ebene wird das Thema Eigenständige Jugendpolitik diskutiert:

Antrag der Regierungskoalition (CDU/CSU und FDP)

Pressemitteilung zur Debatte des Antrags im Familienausschuss

Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion

Informationen des Bundesministeriums zum Prozess:

Das Eckpunktepapier zum Prozessauftakt

Zusammenfassender Artikel von Abteilungsleiter Lutz Stroppe

Website des BMFSFJ zur Eigenständigen Jugendpolitik