Fachkonferenz internationale Jugendarbeit

Teilnehmende der Fachkonferenz internationale JugendarbeitFoto: Scholl | DBJR

Perspektiven für eine Zusammenarbeit mit Ländern in Nordafrika standen im Mittelpunkt der Fachkonferenz internationale Jugendarbeit. Nach Berlin hatte der DBJR eingeladen. Einer der Referenten für den Schwerpunkt war Bischof Anba Damian von der koptischen Gemeinde in Deutschland. Er erzählte von der Jugendarbeit der Kopten, gab aber auch Einblicke in die aktuelle Situation der Kopten in Ägypten. So entstand eine spannende Diskussion.

Die stellvertretende DBJR-Vorsitzende Natalya Bilgic machte deutlich, dass einige Mitgliedsorganisationen des DBJR Kontakte in nordafrikanische Länder pflegen. Sie ging darauf ein, dass sich derzeit die Lage beispielsweise in Tunesien, in Ägypten, in Libyen und weiteren nordafrikanischen Staaten täglich ändert und noch nicht abzusehen ist, welche politische Richtung die Länder einschlagen. Auf der Grundlage der Beratungen der Fachkonferenz wolle der DBJR-Vorstand entscheiden, ob eine Sondierungsreise in die Region zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll sei.

Vom Auswärtigen Amt gab Klemens Semtner, Leiter des Arbeitsstabes „Transformationspartnerschaft Tunesien“ eine Einschätzung.

Am Nachmittag blickten die Teilnehmenden der Konferenz auf bestehende Partnerschaften mit Jugendringen in Russland, Israel und Frankreich. Diskutiert wurde auch ein Fachaustausch mit der Türkei sowie eine Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Jugendring in Polen.

Quicklinks