BMBF fördert Projekt zu lokalen Bildungsbündnissen

Jubelnde Jugendliche auf einer WieseFoto: DBJR

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird in den kommenden fünf Jahren lokale Bündnisse für Bildung mit insgesamt 230 Millionen Euro fördern. 163 bundesweit tätige Organisationen hatten sich mit Projekten und Konzepten um die Förderung beworben, 35 wurden von einer Jury ausgewählt - darunter der DBJR für das Feld der Jugendverbandsarbeit.

Mit bis zu zehn Millionen Euro kann der DBJR für die nächsten fünf Jahre für lokale Bündnisse für Bildung rechnen, die Jugendverbände zur Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher vor Ort umsetzen. Konkrete Rahmenbedingungen können erst nach Abschluss des formalen Antragverfahrens mit dem BMBF geklärt werden.

Bei der Vorstellung der Projekte und Konzepte am 20. September sagte Bundesministerin Dr. Annette Schavan: „Gute Bildung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die hohe Qualität der eingereichten Konzepte. Sie zeigen, dass gute Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, bei der wir alle an einem Strang ziehen“.

Unter dem Titel „Gemeinsam Alltagskultur erleben. (Jugend-)gruppen machen (sich) stark“ plant der DBJR: Junge Menschen aus bildungsbenachteiligenden Lebenslagen sollen typische kulturelle Verbandsaktivitäten erleben und gestalten, z. B. Kultur des Miteinanders, Gestaltung von Veranstaltungen und Kommunikationskultur. Neben Ferienmaßnahmen, mehrtägigen Veranstaltungen und niedrigschwelligen eintägigen Veranstaltungen sollen auch Qualifizierungsmaßnahmen für die beteiligten ehrenamtlich Engagierten gefördert werden.

Mehr Informationen unter buendnisse-fuer-bildung.de

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