Mitgliedsorganisationen

Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (BDAJ)

 
Geschwister-Scholl-Str. 33-37
44135 Dortmund
Tel.:
0231 77660804
Fax:
0231 77660803
E-Mail:
info[at]bdaj.de
Internet:
http://www.bdaj.de

Selbstdarstellung:

Der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e. V. - kurz BDAJ - ist die eigenständige Jugendorganisation der Alevitischen Gemeinde Deutschland e. V. (AABF). Neben der Bundesebene gliedert sich der BDAJ in die fünf Regionalverbände NRW, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Norden. Über seine bundesweit 140 Mitgliedsvereinigungen spricht der BDAJ mehr als 33.000 junge Menschen im Alter bis 27 Jahren an.

Das Alevitentum ist ein humanistischer und liberaler Glaube. Gleichstellung der Geschlechter, Naturverbundenheit, Toleranz, Weltoffenheit, Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft sind Kernelemente des alevitischen Glaubens.

Die alevitische Jugend ist sich seiner Rolle als wichtiger Multiplikator im Bereich der Integrationspolitik bewusst. Die in dem Verband organisierten Jugendlichen verstehen sich jedoch als Teil der hiesigen Gesellschaft. Es ist somit Selbstzweck des Verbandes, diesen integrativen Gedanken in die gesamte Gesellschaft der Menschen mit Migrationshintergrund zu multiplizieren. Inhaltlich werden Themen wie z. B. Jugendpolitik, Umweltpolitik, interkultureller und interreligiöser Austausch, Integrationspolitik, präventive Bildungsseminare in Sachen Diskriminierung und Rassismus sowie Aufklärung in den Bereichen Kriminalität und Drogen behandelt.  Insbesondere auf die überparteiliche politische und kulturelle Sensibilisierung der organisierten Jugendlichen hat der BDAJ sein Augenmerk gelegt.

Die Geschäftsstelle des BDAJ Bundesverbandes befindet sich in der Ruhrmetropole Dortmund. Der Verband ist zum sehr großen Teil ehrenamtlich organisiert. Um der breiten inhaltlichen Ausrichtung des Verbandes gerecht zu werden, bietet der BDAJ eine Vielzahl an Bildungsseminaren und Workshops an. Weiterhin werden Bildungsreisen sowie internationale Jugendbegegnungen veranstaltet. Gemeinsame Projekte mit etablierten Jugendverbänden, Jugendringen und Vertretern der Jugendorganisationen politischer Parteien gehören mittlerweile zur Tagesordnung. Auf Ortsebene bilden außerdem Musik-, Gesangs- und schulischer Nachhilfeunterricht sowie Sportgruppen beliebte Elemente der Verbandsarbeit.

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