Das Förderprogramm Come in Contract
„Come in Contract“ richtet sich an Kinder und Jugendliche, die über ihre Wünsche und Vorstellungen direkt und gleichberechtigt mit verantwortlichen Personen in Politik und Gesellschaft verhandeln möchten. Zentraler Punkt dabei ist die beidseitige Vereinbarung.
Jugendliche entwickeln Ideen und Forderungen für Vereinbarungen („contracts“) und führen Gespräche über die Themen, die ihnen wichtig sind.
Die geförderten Projekte haben unterschiedlichen Schwerpunkte. Beispielsweise treffen Jugendliche mit Politiker/innen Vereinbarungen über jugendfreundlichere Stadtplanung, gewinnen Bundestagsabgeordnete für die Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, oder verhandeln mit Verantwortlichen über Ausbildungsplätze in den örtlichen Betrieben. Auch bereits bestehende Projekte haben durch den Gedanken der Vereinbarung eine neue und interessante Richtung bekommen.
Thematische Schwerpunkte der Projekte sind:
• „Demographischer Wandel und seine Herausforderungen“,
• „Jugendliches Engagement ist wertvoll“ und
• „Bildung und Ausbildung sind wertvolles Kapital für unsere Zukunft“.
Darüber hinaus wurden auch andere Themen für die Vereinbarungen gewählt.
Bei der Umsetzung der Projekte sind alle politischen Ebenen denkbar: kommunale, regionale, Landes-, Bundes- und Europaebene.
| Beschreibungstext: | Links zum Download | |
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| Eine Präsentation zum Modul Come in Contract findet Ihr hier zum downloaden: | Datei: 345.56 KB |
Come in Contract - auf gleicher Augenhöhe
Nachfolgend einige Beispielprojekte:
"PARTYzipation - Initiierung eines Jugendforums" vom Stadtjugendring Wolfsburg
"AKTIV - für mich, für dich, fürs LAND" vom Landesjugendring Schleswig Holstein
"KJG bewegt Denken und MEHR...!" von der Katholischen Jungen Gemeinde in Eichstätt
Praxisbeispiele von Come in Contract
Daraus Verbindlichkeit zu entwickeln, ist der wesentliche Bestandteil des Projektbausteins „Come in Contract“. Jugendliche und Menschen in Schlüsselpositionen aus Politik und Gesellschaft schließen Verträge über die Umsetzung von Forderungen oder Anregungen. Der Dialog zwischen Jugend und Politik ist wichtig und hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen, aber noch wichtiger sind die Ergebnisse der Diskussionen.
Der warme Händedruck hat ausgedient; der Jugend ein Ohr leihen ist nicht das, was „Come in Contract“ fordert. Vielmehr soll mit Jugendlichen als Vertragspartner/innen auf Augenhöhe debattiert werden. Durch die Dokumentation der Ergebnisse und den abgeschlossenen Vertrag werden die Demokrat/innen von Morgen in ihrer Partizipation ernst genommen. Außerdem werden sie motiviert, bei der Auswahl ihrer Anliegen die gleiche Sorgfalt walten zu lassen, wie Politiker/innen in ihren Gremien.
Der Vorteil für die Politiker/innen: Sie erhalten durch den Austausch mit den Jugendlichen konkret realisierbare Handlungsvorschläge. Bundesweit werden über einhundert Projekte gefördert.
Der Idee von „Come in Contract“ haben sich Kinder und Jugendliche in 14 Bundesländern und aus 24 Jugendverbänden angeschlossen – ein großer Erfolg für den Deutschen Bundesjugendring! Hinter diesen Zahlen stehen viele engagierte Menschen, die mit neuen und bewährten Methoden und Ansätzen Demokratie erfahrbar machen und zeigen, was Jugendverbandsarbeit alles bewegen und welche Potenziale mobilisiert werden können.
Praxisbeispiele zu den geförderten Projekte findet ihr in der Broschüre "Praxisbeispiele: Come in Contract".









