Mit einem Moosgraffito des Kampagnen-Claims wächst die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit – im wahrsten Sinne des Wortes. Während gespühte Graffiti im Bereich der Straftat liegen, kann niemand was dagegen haben, wenn irgendwo Moos auf einer Wand oder auf einem Fußgängerweg wächst.
Moos wächst auf feuchtem Untergrund, meist in schattiger Umgebung. Um ein wachsendes Graffito aus Moos zu machen, kann man folgendes Rezept verwenden:
Eine handvoll Moos in den Mixer geben, zwei Tassen Buttermilch oder Joghurt, ein halber Teelöffel Zucker und nach Bedarf Wasser dazugeben und auf niedriger Stufe mixen. Die Konsistenz sollte einem Trinkjoghurt ähneln.
Die Mischung nun mit Hilfe einer Schablone auf feuchte Wände mit einem Pinsel auftragen und von Zeit zu Zeit kontrollieren, dass das Graffito feucht bleibt. Gegebenenfalls mit Wasser besprühen. Schon bald sollte das Graffito anfangen zu wachsen und wurzeln. Neben Wänden kann man die Moosmischung natürlich auch auf jeglichen anderen Objekten auftragen.
Möglich ist auch, eine Wand oder den Fußgängerweg mit Hilfe einer Schablone besonders gründlich zu säubern. Ist schließlich nicht verboten, etwas sauber zu machen. Der Nachteil: Während Moosgraffiti wachsen und wachsen, verblassen die sauberen Stellen.