Die Arbeit der Jugendverbände

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Die Arbeit der Jugendverbände ist vielfältig. Wir geben mit dem, was wir täglich tun, eigentlich genug Argumente, die unsere Förderung rechtfertigen. Aus Beschlüssen und Positionen des DBJR stammt zudem folgende Sammlung von Argumenten:

„Junge Menschen schließen sich freiwillig und selbstbestimmt zusammen. Diese Selbstorganisation und damit gemeinschaftlich verantwortete und gestaltete Jugendarbeit ist Grundlage und leitendes Prinzip aller Jugendverbände. Jugendverbände sind somit nicht Struktur und Organisation für Kinder und Jugendliche, sondern Kinder und Jugendliche selbst bilden die Organisation und die Struktur.“

„Methodik, Angebot und Struktur sind keine unverrückbaren Konstanten jugendverbandlicher Arbeit. Interessengeleitet durch die jungen Menschen, die die Selbstorganisation bilden, verändern sich ihre Angebotsformen, Inhalte, Methoden und Verfahren. Jugendverbände entwickeln sich in diesem Sinne automatisch.“

„Junge Menschen formulieren in den Jugendverbänden selbstständig individuelle Bedürfnisse und Interessen sowie Anliegen ihrer Generation. Jugendverbände als Zusammenschlüsse junger Menschen ermöglichen hierzu die inhaltliche Auseinandersetzung miteinander und speisen diese in gesamtgesellschaftliche Diskurse ein.“

„Erfolgreiches Engagement macht Spaß. Attraktive Gestaltungsmöglichkeiten und die Möglichkeit, selbst über Räume, Inhalte sowie Geld und andere Ressourcen zu bestimmten, ist die wichtigste Voraussetzung für ein ehrenamtliches Engagement, in dem junge Menschen ihre Persönlichkeit umfassend entwickeln und entfalten.“

„Die beste Anerkennung von Engagement ist seine Würdigung durch Ermöglichung und Unterstützung. Zentraler Nachweis für das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit ist die Jugendleiter|in-Card (Juleica), die auf Bundesebene noch intensiver gefördert werden könnte.“

„Es werden Angebote gestaltet, die die Entwicklung junger Menschen fördern, die an ihre Interessen anknüpfen und neue wecken, die sie zur Selbstbestimmung befähigen und zur gesellschaftlichen Mitverantwortung anregen. Sie orientieren sich dabei stets an den Interessen und Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen. Dafür sorgen die Prinzipien Freiwilligkeit und Partizipation.“

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