Bericht über den Workshop Erinnerungskultur und Jugendbeteiligung
Pia Francke
Insgesamt nahmen 38 Personen teil, eine Hälfte davon in Präsenz, die andere Hälfte war online über Zoom zugeschaltet.
Die 38 Teilnehmenden besprachen in zwei Gesprächsrunden die Fragen:
- Welche Strukturen gibt es für Jugendbeteiligung an Organisationen?
- Welche kreativen Ideen für partizipative Formate existieren?
- Wie kann man möglichst viele Jugendliche zur Beschäftigung mit Geschichte anregen?
- Durch welche partizipativen Methoden lernt die Jugend von der Geschichte für die Zukunft?
In der ersten Diskussionsrunde wurde darüber diskutiert, wie Jugendbeteiligung strukturell verankert werden kann und welche Chancen und Herausforderungen damit einhergehen. Als Impulsgebende waren zwei Vertreter*innen vom DPJW, von der Schwarzkopf Stiftung Junges Europa sowie Pia als Vertreterin des Jump-Teams eingeladen. Als Vertreterin des Jump-Teams war Pia ebenfalls Impulsgeberin und hat über positive Beispiele von Jugendbeteiligung berichtet und darüber gesprochen, was eine wirksame Jugendbeteiligung ausmacht und welche Aspekte bei der Planung zur Einrichtung eines Jugendforums berücksichtigt werden sollten. Die zweite Diskussionsrunde diente als Austausch darüber, wie junge Menschen Zugang zur historisch-politischen Bildung bekommen. Hierfür stellten Vertreter*innen von Humanity in Action Poland, der Arolsen Archives sowie vom Anne Frank Zentrum ihre Erfahrungen und Projekte vor. Als Ergebnis zeigte sich, „dass die Beteiligung von jungen Menschen lohnenswert und erforderlich ist und bereits ein breiter Fundus an erprobten Partizipationsmöglichkeiten besteht, aus deren