Digitaler Austausch zu Szenarien der Kinder- und Jugendarbeit im Jahr 2035

Am 1. Juli fand die digitale Veranstaltung „Zuversichtlich in die Zukunft!? Szenarios für die Kinder- und Jugendarbeit im Jahr 2035“ statt – veranstaltet vom Bundesjugendring gemeinsam mit der Jugendarbeitsforscherin Prof. Dr. Katrin Valentin und der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit e. V. (BAG OKJA). Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Entwicklungen die Kinder- und Jugendarbeit in den kommenden Jahren prägen könnten – und wie Jugendverbände, Jugendringe und weitere Träger der Kinder- und Jugendarbeit schon heute darauf reagieren können.

Grundlage war ein Projekt der Evangelischen Hochschule Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr. Katrin Valentin. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen und Jugendlichen wurden drei Zukunftsszenarien für das Jahr 2035 entwickelt: ein „rosiges“, ein „trendiges“ und ein „düsteres“ Szenario. Dabei wurden sowohl die verbandliche als auch die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland in den Blick genommen.

Nach einem einführenden Impuls von Prof. Dr. Katrin Valentin zum Hintergrund des Forschungsprojekts und der Vorstellung der verschiedenen Szenarien ging es in den gemeinsamen Austausch. Was bedeuten diese Zukunftsbilder für die Arbeit vor Ort? Welche Entwicklungen erscheinen realistisch? Und was ergibt sich daraus für die Praxis in der hauptamtlichen Arbeit sowie im ehrenamtlichen Engagement?

Zum Abschluss wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich die Szenarien in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie externen Akteur*innen einsetzen lassen. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wertvoll der gemeinsame Blick nach vorn ist – auch für die Vernetzung zwischen Jugendverbänden, Jugendringen und Trägern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Zu den Szenarien