Erhebung: Angriffen auf Jugendverbände durch die extreme Rechte

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Der Deutsche Bundesjugendring hat eine Erhebung zu Bedrohungen und Angriffen auf Jugendgruppen, Jugendverbände und Jugendringe – besonders auf kommunaler Ebene aus dem Spektrum der extremen Rechten gestartet. Der Bundesjugendring erhebt, wie viele und welche Art von Vorfällen aktuell vorliegen und wie mit diesen umgegangen wird. Die Erhebung richtet sich insbesondere an die kommunale Ebene. Die Ergebnisse und mögliche Handlungsempfehlungen aus den Erkenntnissen werden anschließend zur Verfügung gestellt.

Die Teilnehmer*innen der Umfrage sollten Personen auf allen Organisationsebenen sein, die innerhalb des Verbands für den Umgang mit rechtsextremen Akteur*innen verantwortlich sind oder sich im konkreten Fall zuständig fühlen.

2024 hat der Bundesjugendring 2024 bereits die Einschätzungen und Sorgen der Bedrohung im Falle einer Regierungsübernahme durch extrem rechte Parteien auf verschiedenen föderalen Ebenen in den Blick genommen. Während parlamentarische Interventionen gut dokumentiert sind, sind Bedrohungen und Angriffe der nicht-parteilich organisierten extremen Rechten schwerer zu erfassen. Ziel der Erhebung ist es daher, die Bedrohungslage wahrzunehmen und im Rahmen einer Bedrohungs-Studie zu analysieren, um für Jugendgruppen, Jugendverbände und Jugendringe Handlungsempfehlungen zum Schutz und zur Handlungssicherheit ihrer Arbeit und Mitglieder zu entwickeln.

Die Teilnahme an der Umfrage dauert ca. 5-10 Minuten und ist bis zum 30.04.2026 möglich. Der Deutsche Bundesjugendring bittet ausdrücklich um Weiterleitung der Umfrage bis auf die kommunale Ebene und bedankt sich bereits im Voraus für die wertvollen Beiträge.

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