Fachworkshop zu sozialen Folgen des Klimaschutzes im Umweltministerium: Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen bringt junge Perspektive ein

Am 11. März 2026 fand im Bundesumweltministerium ein Fachworkshop zum Sozialmonitoring von Klimaschutzmaßnahmen statt. Auch die Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen war eingeladen, um junge Perspektiven in den Erarbeitungsprozess einzubringen. Eine Vertreterin der beteiligten Jugendverbände und -organisationen der Koordinierungsstelle nahm an der Veranstaltung teil.

Der Fachworkshop fand im Rahmen des Forschungsvorhabens „Sozialmonitoring Klimaschutz – Vom Monitoring sozialer Wirkungen zur Folgenabschätzung“ statt. Eingeladen hatten das Öko-Institut und SOCIUM im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Ziel des Sozialmonitorings ist es, soziale Wirkungen klimapolitischer Maßnahmen – etwa auf Teilhabe, Verteilungsgerechtigkeit oder die Lebensrealitäten unterschiedlicher Gruppen – frühzeitig systematisch zu erfassen und zu bewerten.

Das Programm des Fachworkshops umfasste fachliche Impulse, Diskussionen sowie eine Arbeitsgruppenphase, in der die Teilnehmenden konkrete Ansätze zur sozialen Folgenabschätzung weiterentwickelten. Die Vertreterin brachte hier die Perspektiven junger Menschen dabei aktiv in die Diskussion ein und betonte die Wichtigkeit mit statt über Betroffene zu reden und vulnerable Gruppen am besten direkt an der Ausarbeitung des Monitorings zu beteiligen.

Für die in der Koordinierungsstelle engagierten Jugendverbände und Jugendorganisationen ist es zentral, dass die Interessen und Lebensrealitäten junger Menschen in diesen Prozessen berücksichtigt werden. Die Teilnahme am Workshop unterstreicht die Bedeutung, junge Perspektiven frühzeitig in politische und wissenschaftliche Debatten zur Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen einzubringen.