Geflüchtete

Familiennachzug möglich machen

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Der Bundestag debattiert über den Familiennachzug. Wir finden, dass Familien hier in Sicherheit zusammenkommen und zusammenleben müssen. Für unbegleitete minderjährige Geflüchtete ist das enorm wichtig. Und auch Väter oder Mütter, die zu uns geflohen sind, müssen hier mit ihren Kindern und Partner_innen leben dürfen.

„Es gibt Parteien, die das Bild der Vater-Mutter-Kinder-Familie aufs Silbertablet heben und schon Probleme damit haben, wenn Familien von dieser Form abweichen. Und genau diese Parteien wollen nicht, dass Vater-Mutter-Kinder-Familien aus Kriegs- und Kriesengebieten bei uns gemeinsam in Frieden leben können. Sie verhindern den Familiennachzug. Das ist fremden- und familienfeindlich!“, sagt unser Vorstandsmitglied Hetav Tek.

Gerade Deutschland trägt eine besondere Verantwortung. Wir haben schon einmal Familien getrennt oder dafür gesorgt, dass sie nicht in Frieden zusammenleben können. Daran sollten sich die Mitglieder des Bundestages bei ihren Beschlüssen erinnern.

Wir fordern: Im Irak, in der Türkei, in europäischen Ländern und in Jordanien warten Familienangehörige mitunter jahrelang unter lebensbedrohlichen und prekären Umständen auf den ihnen zustehenden Familiennachzug. Dieser muss schnell und unkompliziert ermöglicht werden!

Themen: Geflüchtete