Erinnerungsarbeit

Gemeinsames Erinnern zum Ghetto-Aufstand

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An den Aufstand im Warschauer Ghetto vor 75 Jahren werden wir gemeinsam mit dem israelischen Jugendring CYMI und dem polnischen Jugendring PROM 2018 erinnern. Die Vorbereitungen für das gemeinsame Seminar in Warschau haben begonnen.

Bei einem Treffen in diesen Tagen wird das Programm erarbeitet. Dazu sind Shlomit Ronen-Livne und Hanni Efrimov aus Israel angereist, sie entwickeln mit unserem Vorstandsmitglied Alma Kleen und Kasia Siemasz vom Polnischen Jugendring PROM ein Programm. Ein Blick in die Tage des Jahres 1943 gehört dazu. Am 19. April 1943 erhoben sich die Juden im Warschauer Ghetto gegen die Nazis, sie wehrten sich über Wochen mutig gegen ihre Deportation in die Vernichtungslager. Viele junge Menschen übernahmen als Teil der jüdischen Jugendbewegungen im Ghetto Verantwortung für Bildung und Kommunikation, sie leisteten so einen aktiven Beitrag in den Kämpfen. Das Seminar sich auch mit dem Widerstand junger Menschen in Polen und Deutschland befassen: Was können wir heute noch aus dem Aufstand und dem Widerstand lernen? Das wird eine wichtige Frage sein.

Im gemeinsamen Erinnern haben wir, CYMI und PROM Erfahrung. Bereits zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz nahmen wir die Geschichte zum Anlass, aus der Erinnerung Konsequenzen für die Gegenwart zu beschreiben. Dabei sind die unterschiedlichen Perspektiven auf Ereignisse wie den Aufstand wertvoll. Wir blicken in unsere aktuellen Gesellschaften und beschreiben Herausforderungen für die Jugendbewegung. Ziel ist, eine gemeinsame Erklärung abzugeben.

Anfang des Jahres 2018 wird ein Rahmen gesteckt sein. Über Bedingungen und Termine für die Teilnahme werden wir rechtzeitig informieren.

Themen: Erinnerungsarbeit