Jugend darf nicht untergehen – Eigenständige Jugendabteilung im Bundesjugendministerium erhalten

Das Gebäude des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin
Die Abteilungsleitung im Bereich Jugend im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) ist weiterhin unbesetzt. Die bisherige Abteilungsleitung hat das Haus im Zuge der politischen und personellen Neuordnung nach dem Amtswechsel im Juni verlassen. Seither ist die Stelle vakant und es fehlt an einem klaren Gegenüber für die jugendpolitischen Akteur*innen – insbesondere für die Strukturen der Jugendverbandsarbeit.

Jugend ist eine eigenständige Lebensphase – und muss auch als solche politisch und administrativ ernst genommen werden. Eine klare und sichtbare Verankerung des Jugendbereichs im BMBFSFJ ist dafür unverzichtbar. Jugendpolitik darf nicht verwässert oder nebenbei mitverhandelt werden. Wer die Perspektiven junger Menschen stärken will, braucht auch innerhalb der Verwaltungsstruktur des Ministeriums eine eigenständige Jugendabteilung mit entsprechender Fachkompetenz, Gestaltungsspielraum und Sichtbarkeit.

Der Deutsche Bundesjugendring fordert deshalb: Die Abteilung Jugend im BMBFSFJ muss erhalten werden und die Stelle der Abteilungsleitung schnellstmöglich neu besetzt werden. Nur so kann Jugendpolitik auf Bundesebene glaubwürdig, wirksam und zukunftsgerichtet gestaltet werden.

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