Jugendliche diskutieren mit Ursula von der Leyen über Soziale Medien
European Union, 2025
Ursula von der Leyen, rechts, mit Paula Gehrs zu ihrer Linken
Während des eineinhalbstündigen Treffens im Berlaymont-Gebäude in Brüssel, hatten die Vertreter*innen der nationalen Jugendringe die Möglichkeit, ihre Meinungen und Forderungen zu den positiven wie negativen Aspekten sozialer Medien, aktuellen Trends sowie einer möglichen Altersbeschränkung an Frau Ursula von der Leyen zu richten. Die inhaltliche Vorbereitung wurde durch das Europäische Jugendforum koordiniert. Paula Gehrs nahm für das Deutsches Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK) teil und machte sich für die Forderungen des Bundesjugendrings nach gerechter digitaler Teilhabe für junge Menschen sowie für den strukturellen Ausbau der Förderung von Medienkompetenz stark.
Die Mitglieder des Jugendbeirats sind jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin der nationalen Jugendringe sowie Vertreter*innen des Europäischen Jugendforums zwischen 18 und 28 Jahren. Als Beobachter nehmen außerdem Jugendliche aus Beitrittskandidaten wie zum Beispiel Georgien, Moldau und die Ukraine an Sitzungen des Jugendbeirats teil. Das DNK ist durch Paula Gehrs und Isabel Rutowski vertreten.
Der von Präsidentin von der Leyen initiierte Jugendbeirat wurde mit Beschluss der Kommission vom 25. Juni 2025 als Sachverständigengruppe eingesetzt. Ziel des Jugendbeirats ist es, die Europäische Kommission auf höchster politischer Ebene in Fragen zu beraten, die junge Menschen in ganz Europa betreffen. Wie die Kommissionspräsidentin in ihrer Rede zur Lage der Union ankündigte, wird sich in den kommenden Monaten ein Expertenausschuss mit Sozialen Medien und möglichen gesetzlichen Regelungen befassen. Die Forderungen des Jugendbeirats sollen dafür die Grundlage bilden.