Jugendverbände im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zu jugendgerechter Mobilität

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder mit den Personen aus den Mitgliedsorganisationen des DBJR im Rahmen des Gesprächs zu jugendgerechter Mobilität
Am 14. und 15. Dezember trafen sich Vertreter*innen aus Jugendverbänden im Bundesministerium für Verkehr, um im Rahmen eines Jugendbeteiligungsformats Perspektiven und Forderungen zu jugendgerechter Mobilität einzubringen. Den Abschluss bildete am 15. Dezember ein Gespräch mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder.

Im Zentrum der zweitägigen Veranstaltung stand der thematische Austausch zur Zukunft einer Mobilität, die den Bedürfnissen junger Menschen gerecht wird. Bereits am Sonntag hatten sich Vertreter*innen aus elf Jugendverbänden – darunter Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Bund der Deutschen Landjugend (BDL), BUNDjugend, Bundesjugendwerk der AWO, Deutsche Chorjugend, Deutsche Wanderjugend, DGB-Jugend, Jugend des Deutschen Alpenvereins, Junger ADFC, Naturfreundejugend und Verband Christlicher Pfadfinder*innen (VCP) – getroffen, um ihre zentralen Anliegen zusammenzutragen und fachlich vorzubereiten.

Nach einem intensiven Vorbereitungsprozess und der Rückkopplung mit den beteiligten Fachreferaten des Bundesverkehrsministerium finalisierten die Jugendverbandsvertreter*innen ihre Forderungen und stellten diese dem Bundesverkehrsminister vor. Sie hoben dabei insbesondere die Bedeutung bezahlbarer, sicherer und barrierefreier Mobilitätsangebote für junge Menschen hervor und betonen die Notwendigkeit, klima- und sozialverträgliche Verkehrskonzepte stärker in den Mittelpunkt politischer Entscheidungen zu rücken.
Die Jugendverbandsvertreter*innen brachten konkrete Handlungsschritte zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs, zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs sowie zu verbindlichen Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen im Verkehrsministerium ein. Dabei machten sie deutlich, dass jugendgerechte Mobilität Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und selbstbestimmtes Aufwachsen ist.

Der DBJR-Vorsitzende Wendelin Haag betonte, dass eine zukunftsfähige Mobilitätspolitik die Perspektiven junger Menschen konsequent berücksichtigen und strukturell in Verkehrsplanung und -politik verankern müsse, um ihre Mobilitätsoptionen zu stärken. Mit dem Pilot-Jugendbeteiligungsformat wurde ein wichtiger Impuls gesetzt, um Jugendbeteiligung im Bundesministerium für Verkehr auszubauen und dauerhaft zu stärken.