Jugendverbände legen Forderungspapier zu jugendgerechter Mobilität vor

Im Nachgang eines Austauschs mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder haben mehrere Jugendverbände ein gemeinsames Forderungspapier zu jugendgerechter Mobilität veröffentlicht. Das Papier bündelt zentrale Perspektiven junger Menschen und richtet sich an die Verkehrspolitik auf Bundesebene.

Das Forderungspapier ist Ergebnis des Treffens von Jugendverbänden mit Bundesverkehrsminister im Dezember. Der Austausch fand im Rahmen eines Beteiligungsformats statt, das von der Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung im Deutschen Bundesjugendring gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr organisiert wurde. Ziel war es, zu den jungen Perspektiven auf Mobilität in den Dialog mit der Bundespolitik zu kommen.

Im Papier haben die beteiligten Jugendverbände ihre Anliegen aus dem Gespräch verschriftlicht. Es ordnet Mobilität zunächst als zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, selbstbestimmte Lebensführung und Zukunftsfähigkeit junger Menschen ein. Darauf aufbauend werden besondere Bedarfe junger Menschen beschrieben, unter anderem mit Blick auf Sicherheit, Infrastruktur, den öffentlichen Raum sowie die Situation in ländlichen Regionen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf übergeordneten Handlungsfeldern einer jugendgerechten Mobilitätspolitik. Diese werden entlang zentraler Verkehrsbereiche gebündelt und in einen größeren verkehrs- und klimapolitischen Zusammenhang gestellt. Ergänzend thematisiert das Papier Jugendbeteiligung als strukturelles Element von Verkehrspolitik und hebt die Rolle von Jugendverbänden als Träger organisierter Interessen junger Menschen hervor.

Das Forderungspapier wurde von einzelnen Jugendverbänden unterzeichnet und knüpft an den begonnenen Dialog mit dem Bundesministerium für Verkehr an. Es soll als Grundlage für weitere Gespräche und Beteiligungsformate dienen.

Forderungspapier “Jugendgerechte Mobilität ermöglichen” zum Download

Unterstützt wird das Papier zu jugendgerechter Mobilität von folgenden Jugendverbänden, die beim Gespräch im Dezember dabei waren:

  • BUNDjugend
  • Bund der Deutschen Katholischen Jugend
  • Bund der deutschen Landjugend
  • Bundesjugendwerk der AWO
  • Deutsche Chorjugend
  • Deutsche Wanderjugend
  • Jugend des deutschen Alpenverein
  • Junger ADFC
  • Naturfreundejugend
  • Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände
  • Verband Christlicher Pfandfinder*innen