Junge Stimmen bei der RNE-Jahreskonferenz 2025 wieder vertreten
DBJR
Die Jahreskonferenz nahm insbesondere die aktuelle gesellschaftliche Stimmungslage auf und diskutierte in verschiedenen Panels, wie eine Transformation bei steigenden Zukunftsängsten und sinkender Veränderungsbereitschaft stattfinden kann und wie die Gesellschaft wieder stärker in einen gemeinsamen Dialog kommt.
Luise Klingler, Teil der Projektgruppe Mitbestimmung und der Strategiegruppe in der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg, war als Vertreterin des Bundesjugendrings auf dem Podium des Themenforums „Brücken bauen – Wie kommen wir raus aus den Blasen?“. Gemeinsam mit Katja Dörner, RNE-Mitglied und ehemalige Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn, Dr. Klaus Reuter, Vorstand des RENN und der Wissenschaftlerin Sarah Wohlfeld von More in Common diskutierten sie intensiv, wie die Gesellschaft wieder stärker in einen Dialog außerhalb der eigenen Blasen kommen kann. Sarah Wohlfeld stellte zunächst kurz ihre Erkenntnisse zu Begegnung und Zusammenhalt vor. Anschließend wurde in kleinen Murmelgruppen zwischen den Podiumsteilnehmenden und den Publikum darüber diskutiert, wo sie persönlich beziehungsweise in ihrem Arbeitsfeld außerhalb ihrer Blasen unterwegs sind.
Luise Klingler machte deutlich, dass gerade Jugendverbände ein sehr geeigneter Ort sind, um in Begegnung mit anderen jungen Menschen zu kommen und zu lernen. Als eine der zentralen Herausforderung benannte sie die steigende Herausforderung von langfristigem ehrenamtlichem Engagement und zeitlich begrenztem Projektengagement. Diese Zuverlässigkeit ist aber eine Grundvoraussetzung für einen guten, sicheren Begegnungsort auf Augenhöhe für junge Menschen.
Darüber hinaus brachten sich Vertreter*innen aus den Mitgliedsorganisationen des Bundesjugendrings immer wieder mit Publikumsredebeiträgen ein und brachten so junge Stimmen aktiv in den Nachhaltigkeitsdiskurs beim Rat für Nachhaltige Entwicklung ein. Dabei konnte besonders die Forderung nach mehr Jugendbeteiligung eingebracht werden.