Interkulturell

Nach 40 Jahren Zeit für nächste Integrationsstufe

Seit 40 Jahren gibt es in Deutschland eine*n Integrationsbeauftragte*n. In der Zeit hat sich viel Positives entwickelt, aber es gibt nicht nur Grund zum Feiern.

Der Druck von fremdenfeindlichen, nationalistischen und rassistischen Personen wirkt negativ darauf, wie engagiert Integration umgesetzt wird. Dabei gibt es zu einer gelingenden Integration wenig sinnvolle Alternativen. „Wir wünschen uns, dass die Integrationsbeauftragte eine starke Anwältin für die Menschen ist, die bei uns leben wollen“, sagt unser Vorsitzender Tobias Köck nach dem Besuch des Festaktes im Haus der Kulturen der Welt. Vertreten waren neben uns auch die Jüdische Studierendenunion Deutschlands (JSUD) und der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ).

Von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Kanzleramt, Annette Widmann-Mauz erwarten wir: „Sie muss sich mit uns gemeinsam für ein Wahlrecht für alle einsetzen, es muss an den Lebensmittelpunkt und nicht einzig an den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft geknüpft sein“, sagt unsere stellvertretende Vorsitzende Alma Kleen.

Auf unserer Forderungsliste ist auch die Vereinfachung des Einbürgerungsprozesses. 40 Jahre Beauftragte*r der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sollte Anlass sein, die nächste Stufe der Integration zu zünden!

Themen: Interkulturell