EU-Jugendkonferenz Europapolitik

Offene Räume für Ideen, Austausch und Forderungen

Berliner Zentrale der EU-Jugendkonferenz im Postbahnhof
Ideen, Motivation, Wissen und neue Herausforderungen nahmen die Jugendvertreter*innen am Barcamp-Tag der EU Jugendkonferenz mit. Sie sprachen in den Sessions über die zentralen Themen junger Menschen und forderten Mitwirkung ein.

Im Barcamp ging es nicht alleine darum, wie Jugend besser in Europa mitwirken kann. Im Mittelpunkt standen Themen, die bewegen und bei denen Jugendbeteiligung eingefordert wird: Der Kampf gegen den Klimawandel, eine jugendgerechte Mobilität in Europa, eine bessere Unterstützung der Angebote non-formaler und politischer Bildung. Es ging aber auch um Strukturen und Instrumente eines wirksamen Einflusses in Politik und Gesellschaft. Die zentralen Forderungen: Jugendquoten und ein Wahlalter ab 16 in allen europäischen Ländern sowie bei den Wahlen zum Europaparlament. 

Der dritte Tag war bewusst offen gestaltet, um den Interessen junger Menschen Raum zu geben. Die Teilnehmenden schauten sich in den Sessions an, wie Jugend und Minderheiten innerhalb der Jugend während der COVID-19 Pandemie in Entscheidungsprozesse eingebunden waren und sind. Sie diskutierten über Räume für junge Menschen und die notwendige Unterstützung der Gesellschaft, diese Räume zu erhalten oder besser noch auszubauen. Es ging um einen Umbau der Bildungssysteme, um Beteiligung beispielsweis in Schulen zu stärken. 

Lebhaft diskutiert wurde die Frage, wie junge Menschen ermutigt werden können, sich stärker in die europäische Politik einzubringen, die Arbeit des Parlaments besser verstehen zu wollen und Einfluss in Debatten mit den Abgeordneten und der Kommission zu nehmen — und um Hindernisse für junge Menschen beim Zugang zur Politik.

Es ging viel um die Zukunft, um Innovationen und dabei ebenfalls um die Grenzen digitaler Beteiligung. Erkenntnis des Tages: Das Internet ist nicht überall gleich verteilt in Europa!

Themen: EU-Jugendkonferenz Europapolitik