Sitzung des Deutsch-Polnischen Jugendrats in Warschau

Am 19. und 20. Februar fand die Sitzung des Deutsch-Polnischen Jugendrats in Warschau statt.

Der Deutsch-Polnische Jugendrat ist am 19. und 20. Februar 2026 in Warschau zusammengekommen, um Haushalt und Jahresplanung zu diskutieren. Außerdem wurde ein neuer thematischer Schwerpunkt für die Jahre 2027 bis 2029 beraten, der die kommende Programmarbeit prägen soll. Für den Bundesjugendring nahm Tim Scholz (SJD-Die Falken) teil, während Lena Bloemacher (DBJR-Vorstand) für die Deutsche Bischofskonferenz an der Sitzung teilnahm. Am Rande der Sitzung fand ein Austausch mit dem polnischen Jugendring PROM statt.

Internationale Jugendarbeit gehört zu den zentralen Aufgabenfeldern des Deutschen Bundesjugendrings. In verschiedenen Gremien setzt sich der DBJR für gute Rahmenbedingungen im internationalen Jugendaustausch ein, damit möglichst viele junge Menschen die Chance erhalten, Erfahrungen in der Begegnung mit Gleichaltrigen aus anderen Ländern zu sammeln und damit Jugendpolitik grenzüberschreitend gedacht wird.

Zum Engagement im Bereich der internationalen Jugendpolitik gehört neben der Durchführung von Jugendbegegnungen und Fachkräfteprogrammen auch die enge Zusammenarbeit mit den Fach- und Förderstellen der internationalen Jugendarbeit. Dazu zählt das Deutsch-Polnische Jugendwerk / Polsko-Niemiecka Współpraca Młodzieży (DPJW). Der DBJR ist dort sowohl im höchsten Entscheidungsgremium, dem Deutsch-Polnischen Jugendrat, als auch in der Arbeitsgruppe „Förderrichtlinien“ vertreten. Diese erarbeitet Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für die Förderung deutsch-polnischer Austauschprogramme, über die der Jugendrat anschließend entscheidet.

 

Zusammenarbeit mit dem polnischen Jugendring PROM

Der DBJR ist seit der Gründung von PROM ein enger Partner. Eines der größten gemeinsamen Projekte war das trilaterale Seminar „Gemeinsame Erinnerung, gemeinsame Zukunft“, das anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau vom 24.-27. Januar 2015 stattfand. Das Seminar, dessen Hauptthema die Rolle der Jugendbildung 70 Jahre nach dem Holocaust war, wurde vom DBJR gemeinsam mit PROM und dem israelischen Jugendring CYMI organisiert.