Vollversammlung

Vollversammlung in Dresden

In Dresden diskutieren und entscheiden am 26. und 27. Oktober mehr als 100 Delegierte aller Mitgliedsorganisationen über aktuelle jugendpolitische Positionen.

Aufgabe der Vollversammlung ist, die Arbeit des Vorstandes zu bewerten, den Finanzbericht entgegen zu nehmen und den Haushalt für das Jahr 2019 zu beschließen. Vor allem werden aber aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen in den Blick genommen und entsprechende Anträge beraten und beschlossen. Der Vorstand legt der Vollversammlung eine Position mit Forderungen zur Jugendbeteiligung vor und ein europapolitisches Papier - vor der Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019. Aus den Mitgliedsorganisationen kommen unter anderem Anträge mit Forderungen zu einem konsequenten Klimaschutz, zur Mobilität mit dem Fahrrad in urbanen Räumen, zur Jugendarmut, einem Wahlrecht für alle oder zum Neutralitätsgebot.

Es geht auch um stärkere Rechte für trans* und inter*geschechtliche Kinder und Jugendliche, es geht um die Bekämpfung von Gewalt gegen Mädchen und Frauen, eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung, den arbeitsfreien Sonntag oder bundesweit gemeinsame Ferienkorridore. Kultur ins Grundgesetz, das Liederbuch der Bundeswehr, der Hambacher Forst und eine leichtere Teilnahme von jungen Geflüchteten an Jugendaktivitäten im europäischen Ausland stehen ebenso auf der Tagesordnung.

Insgesamt 17 Anträge liegen den Delegierten vor. Zu Beginn der Versammlung wird die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks, zur Vollversammlung sprechen.

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