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19.07.2017

Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie

geralt/pixabay.de (CC0)geralt/pixabay.de (CC0)

Die Auswirkungen der rasanten Globalisierung und die mit ihr wachsende soziale Ungleichheit haben rechtspopulistische und anti-demokratische Bewegungen weltweit gestärkt. Diese Bewegungen nähren sich vor allem in Deutschland und Europa auch aus dem wachsenden Gefühl vieler Menschen, wirtschaftlich abgehängt und politisch nicht berücksichtigt zu werden. Im globalen Süden und in den ärmsten Ländern sind von Armut Betroffene, Geflüchtete und Migrant_innen sowie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen tatsächlich im politischen Geschehen weniger vertreten und werden bei politischen Entscheidungen weniger gehört. Bei der Konferenz „Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie“ am 4. September 2017 wird über Lösungen diskutiert.

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09.05.2017

Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2018

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ schreibt den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2018 – Hermine-Albers-Preis – aus. Er wird in den Kategorien Praxispreis, Theorie- und Wissenschaftspreis sowie Medienpreis der Kinder- und Jugendhilfe verliehen.

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03.05.2017

Mehr als ein frommer Wunsch

Die Evangelische und Katholische Jugend in Deutschland legen gemeinsames das Sozialwort der Jugend vor. Unter dem Leitgedanken „… damit die Welt zusammen hält“ positionieren sich die beiden Jugendverbände mit dem Sozialwort im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 zu aktuellen politischen Fragen. Sie entwickeln zugleich - vor dem Hintergrund christlicher Werte - visionäre Ideen für die Themenfelder: Teilhabe und Freiheit, Sozialwelt, Eine gemeinsame Welt und die weltweite Friedensordnung, Europa, Umwelt und Nachhaltigkeit, Arbeitswelt, Bildung, Medien und Vielfalt – all das, was unsere Welt zusammen hält.

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07.02.2017

Nachhaltigkeitsstrategie ist nicht nachhaltig

Foto. pixabay (CC0)Foto. pixabay (CC0)

Die Bundesregierung hat Anfang des Jahres eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht. Dazu erklärt Vorstandsmitglied Dominik Naab: „Aus der Perspektive junger Menschen und künftiger Generationen bleibt die Strategie auch in ihrer Neuauflage eine Enttäuschung. Die Bundesregierung gießt die wegweisenden Sustainable Development Goals (SDG) wie eine Soße über ihre alte Strategie und gliedert etwas um. Sie verpasst aber die Chance zu einem neuen, ambitionierten Blick auf Deutschland und die Welt. Was uns richtig ärgert: Sie vergisst vollkommen die Interessen und Ideen junger Menschen.“

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11.01.2017

Rechtsextremismus in den ländlichen Räumen

Foto: Jonas Ge/jugendfotos.de (CC-by-nc)Foto: Jonas Ge/jugendfotos.de (CC-by-nc)

Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) veröffentlichte 2009 die Arbeitshilfe „Es wächst nicht einfach Gras drüber. Rechtsextremismus in den ländlichen Räumen.“ Der BDL stellte fest: Rechtsextreme können sich vor allem dort etablieren, wo die demokratischen und zivilgesellschaftlichen Instanzen in Folge wirtschaftlicher und sozialer Erosionsprozesse geschwächt wurden und Menschen von der oft propagierten demokratischen Wertegemeinschaft in ihrem konkreten Alltag nichts (mehr) wahrnehmen.

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30.11.2016

Neues Vorstandsteam bei IDA e.V.

IDA e.V hat ein neues Vorstandsteam. Die Delegierten haben Justus Moor, stellvertretender Vorsitzender im Bundesvorstand der Jusos, einstimmig als neuen Vorsitzenden gewählt. Neue stellvertretende Vorsitzende sind Serdar Akin (BDAJ), Chris Alt (DGB-Jugend), Lisa Druba (Deutsche Sportjugend) und Malte Lohmeier (SJD – Die Falken). Janina Bauke (RDP), Yvonne Everhartz (BDKJ), Sarah Hanke (djo – Deutsche Jugend in Europa), Sebastian Kunze (Bundesjugendwerk der AWO) und Ricarda Lang (Grüne Jugend) wurden als Beisitzer_innen gewählt.

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03.11.2016

Bundesregierung ignoriert junge Menschen beim Thema Nachhaltigkeit

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen neuen Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen. Außerdem arbeitet die Bundesregierung an einer Nachhaltigkeitsstrategie. In beiden Fällen läuft es gerade nicht im Sinne junger Menschen. Dazu sagt unser Vorstandsmitglied Dominik Naab: „Die Bundesregierung ignoriert junge Menschen beim Thema Nachhaltigkeit. Das ist geradezu absurd und es steht im Widerspruch zu den Sustainable Development Goals, die diese Bundesregierung unterschrieben hat. In der Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie werden junge Menschen nicht berücksichtigt. Und mit der Neuberufung des Rates für Nachhaltige Entwicklung bestätigt sich diese Linie der Regierung: Es wurde keine Person berufen, die die Perspektive und Interessen junger Menschen einbringen wird.“

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29.10.2016

Keine schlechteren Standards für Betreuung geflüchteter Jugendlicher

Der Vorstand des Deutschen Bundesjugendrings verurteilt die Entscheidung der Ministerpräsident_innen-Konferenz, schlechtere Standards für die Betreuung geflüchteter Jugendlicher zu erarbeiten und gesetzlich zu verankern.

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05.10.2016

Zeitzeuge Asher Aud erinnerte und mahnte

Foto: Michael Scholl / DBJRFoto: Michael Scholl / DBJR

Asher Aud war 16, als er nach Auschwitz-Birkenau kam. Die Nummer auf seinem Unterarm erinnerte ihn täglich daran, dass er nur überleben konnte, weil die Nazis ihn für arbeitsfähig hielten. Nach Ende des Krieges kam er immer wieder an die Orte des Grauens zurück - um von der Zeit berichten zu können, zu mahnen und zu erinnern. Auch wir hörten ihm zu. Vor einigen Tagen ist Asher Aud in Israel verstorben. שלום חורים, Leb wohl Freund.

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26.09.2016

Offener Brief: Nachbesserung beim Klimaschutzplan 2050

In einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel mahnen wir gemeinsam mit einer Reihe zivilgesellschaftlicher Verbände eine deutliche Nachbesserung beim Klimaschutzplan 2050 an.  Es gilt, die Ziele des Pariser Abkommens durch konkrete nationale Maßnahmen auch wirklich zu erreichen.  Politik und Gesellschaft stehen vor enormen Herausforderungen, um die globale Erwärmung wie vereinbart auf 1,5 Grad zu begrenzen.

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