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07.02.2017

Nachhaltigkeitsstrategie ist nicht nachhaltig

Foto. pixabay (CC0)Foto. pixabay (CC0)

Die Bundesregierung hat Anfang des Jahres eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht. Dazu erklärt Vorstandsmitglied Dominik Naab: „Aus der Perspektive junger Menschen und künftiger Generationen bleibt die Strategie auch in ihrer Neuauflage eine Enttäuschung. Die Bundesregierung gießt die wegweisenden Sustainable Development Goals (SDG) wie eine Soße über ihre alte Strategie und gliedert etwas um. Sie verpasst aber die Chance zu einem neuen, ambitionierten Blick auf Deutschland und die Welt. Was uns richtig ärgert: Sie vergisst vollkommen die Interessen und Ideen junger Menschen.“

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03.11.2016

Bundesregierung ignoriert junge Menschen beim Thema Nachhaltigkeit

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen neuen Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen. Außerdem arbeitet die Bundesregierung an einer Nachhaltigkeitsstrategie. In beiden Fällen läuft es gerade nicht im Sinne junger Menschen. Dazu sagt unser Vorstandsmitglied Dominik Naab: „Die Bundesregierung ignoriert junge Menschen beim Thema Nachhaltigkeit. Das ist geradezu absurd und es steht im Widerspruch zu den Sustainable Development Goals, die diese Bundesregierung unterschrieben hat. In der Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie werden junge Menschen nicht berücksichtigt. Und mit der Neuberufung des Rates für Nachhaltige Entwicklung bestätigt sich diese Linie der Regierung: Es wurde keine Person berufen, die die Perspektive und Interessen junger Menschen einbringen wird.“

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29.10.2016

Keine schlechteren Standards für Betreuung geflüchteter Jugendlicher

Der Vorstand des Deutschen Bundesjugendrings verurteilt die Entscheidung der Ministerpräsident_innen-Konferenz, schlechtere Standards für die Betreuung geflüchteter Jugendlicher zu erarbeiten und gesetzlich zu verankern.

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08.09.2016

Keine Kürzung der Jugendverbandsarbeit!

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und alle Fraktionen im Deutschen Bundestag hatten uns und den Jugendverbänden im Jahr 2016 zugesagt, die Erhöhung der Fördermittel des Jahres 2016 um zwei Millionen fortzuschreiben und zu verstetigen. Wir haben auf diese Zusagen vertraut und uns entsprechend darauf ausgerichtet. Doch im Bundeshaushalt 2017 werden die Fördermittel um zwei Millionen gekürzt. Und in der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes taucht die Förderung auch nicht auf. Argumente und Forderungen haben wir zusammengestellt.

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06.09.2016

KJP-Kürzung: Unverschämt und eine große Enttäuschung

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble stellt heute den Entwurf für den Bundeshaushalt für 2017 im Bundestag vor. Unterm Strich steht ein Milliardenüberschuss. Bei den Jugendverbänden wurde aber entgegen dem Koalitionsvertrag und Zusagen aller Fraktionen die Förderung um zwei Millionen gekürzt. Dazu sagen unsere Vorsitzenden Lisi Maier und Stephan Groschwitz: „Das ist unverschämt und eine große Enttäuschung. Die Kürzung bei den Jugendverbänden ist eine klare Absage an eine zukunftsorientierte Politik. Wir haben es satt, jedes Jahr kostbare Zeit für den Kampf um die notwendige, ausreichende Förderung der Jugendverbände aufzuwenden. Eine gute Förderung ist eigentlich von allen Fraktionen politisch gewollt. Wir verstehen die Bundesregierung nicht und setzen nun darauf, dass der Bundestag die Kürzung wieder rückgängig macht und im Entschließungsantrag für die mittelfristige Haushaltsplanung die Jugendverbandsarbeit erhöht wird. Eine starke Jugendverbandsarbeit braucht eine stabile Förderung, keine Eintagsfliegen!“.

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15.07.2016

Demokratieförderung mit der Gießkanne

Foto: Florian Hirsch/jugendfotos.de (CC-by)Foto: Florian Hirsch/jugendfotos.de (CC-by)

Die Bundesregierung hat in dieser Woche eine Strategie zur Extremismusprävention und Demokratieförderung vorgelegt. Dazu sagt unser Vorstandsmitglied Julia Böhnke: „Eine Strategie formuliert klare Ziele und Wege dorthin. Was vorliegt, beschreibt aber eher bisherige Aktivitäten und postuliert ein Weiter so. Künftig wird deswegen weiter die Geldgießkanne über eine Menge kleiner Projekte und Träger gegossen und wenig zwischen Rechts, Links und radikalen Islam differenziert. Obwohl die Regierung zurecht die deutlich stärker steigende Zahl rechtsmotivierter Straftaten gegen Asylunterkünfte oder immer unverhohlenerer hasserfüllte und rassistische Hetze in sozialen Medien als großes aktuelles Problem identifiziert. Das Problem geht übrigens weniger von Jugendlichen aus; der größte Teil der Maßnahmen müsste sich also weniger an Jugendliche richten - tut er aber“.

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08.07.2016

ZDF-Fernsehrat ohne Jugend

Foto: Alexander_H/pixelio.deFoto: Alexander_H/pixelio.de

Der neue ZDF-Fernsehrat ist berufen und wir sind fassungslos. Obwohl Jugend als gesellschaftliche Gruppe einen eigenen Platz bekommen sollte, wird sie mal wieder unter Familie, Senioren, Frauen und Jugend begraben: Im Fernsehrat vertritt uns nun eine Seniorin. So haben wir uns eine Jugendvertretung nicht vorgestellt. Dazu sagt unser Vorstandsmitglied Miriam Wolters: „Das ist eine Provokation und ein Schlag ins Gesicht aller jungen Menschen. Das ZDF startet mit der ARD ein Jugendangebot und hat zugleich einen Fernsehrat, der noch «Wetten, dass…» mit Frank Elstner nachtrauert. Klarer kann man einer jungen Generation nicht signalieren, dass sie fürs Zweite Deutsche Fernsehen keine Rolle mehr spielt. Es ist also kein Wunder, wenn die Öffentlich-Rechtlichen, die schon jetzt eine geringe Rolle bei den unter 29-Jährigen spielen, bald Sendepause haben!“

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27.06.2016

DBJR-Vorstand: Europa ist ohne Alternative

Wir wollen ein freies, vielfältiges und solidarisches Europa. Wir lassen uns Europa nicht von Nationalist_innen und Populist_innen kaputt machen. Und wir appellieren an alle Verantwortlichen in Europa, nun besonnen zu agieren. Gemeinsam müssen wir Europa gestalten.

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23.02.2016

Höhere Förderung ist gute Entscheidung

Foto: Stefan HeroldFoto: Stefan Herold

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) und seine Mitgliedsorganisationen erhalten in diesem Jahr eine bedarfsgerechte Förderung. Bundestag und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind den langjährigen Forderungen gefolgt. Jetzt, da die Mittel tatsächlich bereitstehen, erklärt unsere Vorsitzende Lisi Maier: „Die Politik hat eine gute und wichtige Entscheidung getroffen. Die Erhöhung der Förderung nimmt einige Sorgen in den Jugendverbänden. Und sie schafft Freiräume für Mitbestimmung und Selbstorganisation vieler Kinder und Jugendlicher. Starke Verbände sind Garant für eine starke Jugend; eine Jugend, die ihren Standpunkt im Leben findet, selbst bestimmt, Neues wagt, Freude hat und Verantwortung für sich selbst und in unserer Gesellschaft übernimmt“.

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28.01.2016

Grenzenlos in Europa bewegen

Foto: Elisabetta Ferrari/jugendfotos.de (CC-by-nc 3.0)Foto: Elisabetta Ferrari/jugendfotos.de (CC-by-nc 3.0)

Die Reaktion vieler europäischer Staaten auf ankommende Flüchtlinge ist, ihre Grenzen zu schließen. Mit dem Schengen-Abkommen hatte Europa diese Grenzen bereits hinter sich gelassen. DBJR-Vorstandsmitglied Tobias Köck kommentiert: „Für junge Menschen ist es zentral, sich grenzenlos in Europa bewegen und begegnen zu können. Das ist Teil ihres Lebens. Das Schengen-Abkommen sichert diese Freiheit, das darf auf keinen Fall eingeschränkt werden.“

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