Jugendpolitik-Blog

07.02.2017

Nachhaltigkeitsstrategie ist nicht nachhaltig

Foto. pixabay (CC0)Foto. pixabay (CC0)

Die Bundesregierung hat Anfang des Jahres eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht. Dazu erklärt Vorstandsmitglied Dominik Naab: „Aus der Perspektive junger Menschen und künftiger Generationen bleibt die Strategie auch in ihrer Neuauflage eine Enttäuschung. Die Bundesregierung gießt die wegweisenden Sustainable Development Goals (SDG) wie eine Soße über ihre alte Strategie und gliedert etwas um. Sie verpasst aber die Chance zu einem neuen, ambitionierten Blick auf Deutschland und die Welt. Was uns richtig ärgert: Sie vergisst vollkommen die Interessen und Ideen junger Menschen.“

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15.07.2016

Demokratieförderung mit der Gießkanne

Foto: Florian Hirsch/jugendfotos.de (CC-by)Foto: Florian Hirsch/jugendfotos.de (CC-by)

Die Bundesregierung hat in dieser Woche eine Strategie zur Extremismusprävention und Demokratieförderung vorgelegt. Dazu sagt unser Vorstandsmitglied Julia Böhnke: „Eine Strategie formuliert klare Ziele und Wege dorthin. Was vorliegt, beschreibt aber eher bisherige Aktivitäten und postuliert ein Weiter so. Künftig wird deswegen weiter die Geldgießkanne über eine Menge kleiner Projekte und Träger gegossen und wenig zwischen Rechts, Links und radikalen Islam differenziert. Obwohl die Regierung zurecht die deutlich stärker steigende Zahl rechtsmotivierter Straftaten gegen Asylunterkünfte oder immer unverhohlenerer hasserfüllte und rassistische Hetze in sozialen Medien als großes aktuelles Problem identifiziert. Das Problem geht übrigens weniger von Jugendlichen aus; der größte Teil der Maßnahmen müsste sich also weniger an Jugendliche richten - tut er aber“.

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15.04.2016

Blick in den neuen Freiwilligensurvey

Der Freiwilligensurvey liegt auf dem Tisch. Auf den ersten Blick liefert er erfreuliche Ergebnisse: Der Anteil junger Menschen steigt, die sich engagieren. Sagen wir schon lange. Zentrale Orte für Engagement sind Vereine und Verbänden. Ist auch unsere Erfahrung. Spannend am Survey sind noch andere Aspekte.

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23.02.2016

Höhere Förderung ist gute Entscheidung

Foto: Stefan HeroldFoto: Stefan Herold

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) und seine Mitgliedsorganisationen erhalten in diesem Jahr eine bedarfsgerechte Förderung. Bundestag und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind den langjährigen Forderungen gefolgt. Jetzt, da die Mittel tatsächlich bereitstehen, erklärt unsere Vorsitzende Lisi Maier: „Die Politik hat eine gute und wichtige Entscheidung getroffen. Die Erhöhung der Förderung nimmt einige Sorgen in den Jugendverbänden. Und sie schafft Freiräume für Mitbestimmung und Selbstorganisation vieler Kinder und Jugendlicher. Starke Verbände sind Garant für eine starke Jugend; eine Jugend, die ihren Standpunkt im Leben findet, selbst bestimmt, Neues wagt, Freude hat und Verantwortung für sich selbst und in unserer Gesellschaft übernimmt“.

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01.02.2016

Engagementstrategie wird umgesetzt

Foto: Röhr:WenzelFoto: Röhr:Wenzel

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine neue Engagementstrategie gestartet. An der Strategie haben wir mitgewirkt – neben anderen Vertreter_innen aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Als wichtiges Handlungsfeld definiert die Strategie vor allem, die Engagement-Infrastruktur zu stärken.

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11.01.2016

Petition gegen Abschiebung von zwei Jugendverbandlern

Schreenshot: Scholl/DBJRSchreenshot: Scholl/DBJR

Gzim und Ramiz Berisha können sich nicht mehr in Deutschland engagieren. Sie waren bei Ternengo Drom e Romengo – Roma-Jugendliche in Niedersachsen e.V. aktiv. Mitte Dezember wurden sie ins Kosovo abgeschoben, gemeinsam mit ihrem Vater, der im 7. Monat schwangeren Stiefmutter und vier jüngeren Geschwistern. Ein Unding, dass uns auf diese Weise der Staat Ehrenamtliche aus der Jugendverbandsarbeit wegnimmt. Gzim und Ramiz wurden in Deutschland geboren, sind hier aufgewachsen und gehören nicht in eine Land, das für sie völlig fremd ist.

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29.05.2015

Eine Milliarde Euro klingt gut, schafft aber keine europäische Jugendgarantie

Foto: DBJR-ArchivFoto: DBJR-Archiv

Zur Entscheidung der Europäischen Kommission, eine Milliarde Euro für Projekte der Jugendbeschäftigungsinitiative auszugeben, erklärt unsere stellvertretende Vorsitzende Julia Böhnke: Eine Milliarde Euro für den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa klingt gut. Der Kern des Problems ist aber ein anderer: Die Jugendarbeitslosigkeit in den meisten europäischen Ländern entsteht nicht durch mangelhaft ausgebildete Jugendlichen. Im Gegenteil: diese Generation ist so gut qualifiziert wie noch keine vor ihr. Sie braucht regulär bezahlte und qualitativ gute Arbeitsplätze. Deswegen müssen Arbeitgeber, Industrie und Wirtschaft in der Pflicht genommen werden. Und repräsentative Jugendvertreter_innen sollten an den Beratungen und Entscheidungen zur Jugendarbeitslosigkeit und Jugendgarantie in Europa beteiligt werden, weil sie die Bedarfe junger Menschen einbringen.

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