Online-Austausch: Jugendverbandliche Reisen vor Angriffen der extremen Rechten schützen am 16.11.2026
Berichte über antidemokratische und rechtsextreme Bedrohungen, gezielte Störungen und Angriffe auf Angebote der Jugendverbandsarbeit nehmen zu. Betroffen sind ganz unterschiedliche Formate, von Ferienfreizeiten, Zeltlagern und Bildungsangeboten über U18-Wahllokale und öffentliche Aktionen bis hin zu Verbandstreffen und Gremiensitzungen. Eine Abfrage unter den Mitgliedsorganisationen des Bundesjugendrings hat zugleich gezeigt, dass vielerorts noch keine eigenen Sicherheits- und Schutzkonzepte, erprobten Verfahren oder geeigneten Materialien vorliegen. Entsprechend groß ist der Bedarf, sich mit der Einschätzung möglicher Gefährdungen, präventiven Maßnahmen und dem Umgang mit konkreten Bedrohungs- und Störungssituationen auseinanderzusetzen.
Diese Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Engagierte, die mit der Organisation und dem Schutz von insbesondere Veranstaltungen des jugendverbandlichen Reisens (Bildungsmaßnahmen, Zeltlager, Ausflüge, Freizeiten oder Wochenendfahrten der Jugendverbände und -ringe) befasst sind.
Mit dem Austausch am 16. November von 15.30 bis 17.30 Uhr greift der Bundesjugendring diesen Bedarf auf. Gemeinsam mit den Referent*innen soll erörtert werden, wie Jugendverbände ihre Veranstaltungen und Angebote besser schützen und auch in Bedrohungssituationen handlungsfähig bleiben können. Neben einem fachlichen Input mit Fokus auf jugendverbandlichem Reisen gibt es Raum für Fragen und den Austausch über Erfahrungen, Befürchtungen und bereits bestehende Ansätze in den Mitgliedsorganisationen. Ziel ist es, zu sensibilisieren, Orientierung zu geben, voneinander zu lernen. Die Veranstaltung gibt erste Impulse dafür, eigene Schutzkonzepte zu entwickeln.
Referent*innen: Stephan Kuhlmann und Manja Kasten von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
Durch das Ausfüllen dieses Formulars kommt noch kein Vertrag zustande. Über das Formular kann das Interesse an der Teilnahme an der Veranstaltung übermittelt werden. Der Bundesjugendring möchte dadurch insbesondere sicherstellen, dass nur die genannte Zielgruppe an der Veranstaltung teilnehmen kann und möchte darüber hinaus sicherstellen, dass Vertreter*innen von rechtsextremen Ideologien kein Zugang zu seinen Veranstaltungen gewährt wird. Die finale Bestätigung zur Möglichkeit zur Teilnahme erfolgt durch Versand der Zugangslinks per E-Mail kurz vor der Veranstaltung.
Personen, die Parteien oder Organisationen angehören, die sich gegen die freiheitlich-demokratischen Grundordnung stellen, insbesondere die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch menschenverachtende, rassistische, nationalistische, antisemitische, queerfeindliche oder sonstige grenzverletzenden und menschenfeindliche Aussagen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Der Bundesjugendring behält sich vor, diese Personen auch nach einer Anmeldebestätigung und während der Veranstaltung von dieser auszuschließen.
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