88. Vollversammlung in Heidelberg

Titelbild des Arbeitsberichtes 2014/2015Foto: Stefanie Meyer

Die 88. Vollversammlung tagt am 30. und 31. Oktober 2015 in Heidelberg.
Mehr als 150 Delegierte und Gäste beraten unter anderem über einen Antrag zur Solidarität mit nach Europa geflüchteten Menschen sowie über Perspektiven der Erinnerungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft.
An dieser Stelle werden nach der Vollversammlung die Beschlüsse veröffentlicht und während der Versammlung aktuelle Entwicklungen berichtet. In erster Linie berichten wir jedoch über Facebook und Twitter mit dem Hashtag #dbjrvv.
Die zur Vollversammlung eingegangen Anträge sind einzusehen unter dbjr.de/antrag.

Beschlüsse

An dieser Stelle sind die Beschlüsse der 88. DBJR-Vollversammlung veröffentlicht.

Perspektiven der Jugendverbände auf Erinnerungsarbeit, -kultur und -politik in der Einwanderungsgesellschaft

Erinnerungsarbeit fördert die Entwicklung eines kritischen Umgangs mit Geschichte und (Erinnerungs-)Politik. Die praktizierte Erinnerungsarbeit und die Auseinandersetzung mit Erinnerungspolitik und -kultur gehört zu unserem Selbstverständnis als Jugendverbände und -ringe. Selbstverständlich trifft dies auch für die vielen jungen Menschen mit Migrationshintergrund zu, die ihre verbandliche Heimat in den Jugendverbänden – einschließlich der Selbstorganisationen junger Menschen mit Migrationshintergrund – gefunden haben. Damit geht die Notwendigkeit zur interkulturellen Öffnung für Jugendverbände und –ringe einher, die mit einem stetigen Prozess der Überprüfung eigener Grundsätze, Verbandskulturen und Organisationsformen verbunden ist.

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02.02. 2016
Dateigröße:
71 KB
2015-VV-Beschluss-Erinnerung__2_.pdf
 

Geflüchtete willkommen! – Gleiche Lebensbedingungen und Chancen für alle Kinder, Jugendlichen und jungen Volljährigen

Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, gleich welcher Herkunft, sind in erster Linie eines: junge Menschen. Als Interessenvertreter_innen aller jungen Menschen fordern wir gleiche Rechte für alle Menschen. Das Recht auf Bildung und alle anderen Kinderrechte sind die Rechte aller Kinder, unabhängig von Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsstatus. Wir weisen darüber hinaus auf die Verantwortung auch der deutschen Politik für die Zustände in anderen Ländern und die Fluchtursachen hin, denn auch die deutsche Rüstungs-, Außen-, Klima-, Handels- und Wirtschaftspolitik trägt zur Destabilisierung der Verhältnisse und zur Verarmung weiter Teile der Welt bei.

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02.02. 2016
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51 KB
2015-VV-Gefluechtete_willkommen.pdf
 

Uneingeschränkte Solidarität mit den nach Europa flüchtenden Menschen leben!

Die im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) zusammengeschlossenen Jugendverbände und –ringe fordern die uneingeschränkte Solidarität mit flüchtenden Menschen, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen, die nach Europa und Deutschland kommen. Wir als junge Europäer_innen wollen keine "Festung Europa", sondern ein offenes, tolerantes Europa, für das die Aufnahme von flüchtenden Menschen in Not selbstverständlich ist. Die Europäische Union muss Flüchtenden geregelte und sichere Passagen nach Europa ermöglichen. Ein solidarischer Neuanfang in der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik ist unabdingbar!

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02.02. 2016
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54 KB
2015-VV-Uneingeschraenkte_Solidaritaet.pdf
 

FERIEN(-reisen) für alle – ohne Wenn und Aber!

Die Kinderarmut in Deutschland wächst, immer mehr Familien sind mittellos und kommen aus ihren teilweise prekären Lebensverhältnissen nicht heraus. Ihr Alltag ist geprägt von Hartz IV und Arbeitslosigkeit oder durch prekäre Arbeitsverhältnisse. Angemessene Preise und finanzielle Unterstützung sollen allen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Ferienfreizeiten ermöglichen, unabhängig von deren Herkunft. Aufgrund der Streichung von Zuschüssen für Freizeit und Erholung haben jedoch zu wenige Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, an Ferienfreizeiten bzw. verbandlichem Reisen teilzunehmen.

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21.01. 2016
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53 KB
2015-VV-Ferienreisen.pdf
 

Ehrenamt im DBJR stärken

Auch in unseren eigenen Strukturen sollen die Rahmenbedingungen für die Einbindung von ehrenamtlichen Vertreter_innen der Mitgliedsorganisationen in die Arbeit des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR) verbessert werden.

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21.01. 2016
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31 KB
2015-VV-Ehrenamt_im_DBJR_staerken.pdf
 

Ausbildung besser machen - Anforderungen an die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes

Aus der Perspektive junger Menschen, darf es nicht vom sozialen Umfeld, dem Schulabschluss oder der momentanen wirtschaftlichen Situation abhängen, ob der Übergang von Schule in Ausbildung gelingt. Der direkte Weg in eine gute Ausbildung muss für alle Interessierten offen stehen und nachhaltige Perspektiven schaffen. Die Berufsausbildung muss eine Qualität haben, die es ermöglicht, dass erforderliche Fachinhalte, Prozessorientierung und notwendige Handlungskompetenzen gelernt werden.

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21.01. 2016
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52 KB
2015-VV-Ausbildung_besser_machen.pdf
 

Keine Atomwaffen mehr in Deutschland!

Der DBJR fordert den Bundespräsidenten, die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, die im Rahmen eines Modernisierungsprogramms der USA vorgesehene Aufrüstung der Atomwaffen in Büchel/Rheinland-Pfalz zu verhindern und sich endlich konsequent für die Abrüstung und den Abtransport der in der Bundesrepublik befindlichen Atomwaffen einzusetzen. Deutschland muss endlich atomwaffenfrei werden!

Erstellungsdatum:
21.01. 2016
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2015-VV-Keine_Atomwaffen_mehr_in_Deutschland.pdf
 

Änderung des §94 ( 6) SGB VIII – im Rahmen der anstehenden SGB-VIII-Reform zugunsten junger Menschen!

Der DBJR fordert die Änderung des §94 Abs. 6 SGB VIII. Jugendliche in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sollen zukünftig maximal mit 50 Prozent ihres Nettoeinkommens zur Kostenerstattung beitragen. Ein Sockelbetrag von 250 Euro pro Monat soll gewährleistet werden.

Erstellungsdatum:
21.01. 2016
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2015-VV-Aenderung_des_Paragrafen_94_6__SGB_VIII.pdf
 

Gedenkstättenfahrten fördern!

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wird aufgefordert, die vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) zum Jahresende aufgegebene Förderung von Gedenkstättenfahrten nach Polen zum 1. Januar 2016 zu übernehmen.

Erstellungsdatum:
21.01. 2016
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104 KB
2015-VV-Gedenkstaettenfahrten_foerdern.pdf
 

Arbeitsbericht 2014/2015

Erstellungsdatum:
02.10. 2015
Dateigröße:
688 KB
Arbeitsbericht_2014-2015_web.pdf