Nachrichten und Informationen

Junge Menschen haben US-Wahl verloren

Foto: Jennifer Staab/jugendfotos.de (CC-Lizenz by-nc)Foto: Jennifer Staab/jugendfotos.de (CC-Lizenz by-nc)

Bei den jungen Amerikaner_innen hat der neue Präsident der Vereinigten Staaten keine Mehrheit. Mal wieder – wie beim Brexit – bestimmen die älteren Menschen mit ihren Vorurteilen und Ängsten über die Zukunft. Unsere Vorsitzenden Lisi Maier und Stephan Groschwitz kommentieren: „Die jungen Menschen in Amerika haben die Wahl verloren. Ihr engagierter Einsatz für ein weltoffenes Land hat nicht gefruchtet. Ihre Vorstellungen von einer gerechten, vielfältigen und freien Welt stehen der sexistischen, rassistischen und unsolidarischen Haltung gegenüber, die Trump vertritt. Entsetzt sind wir, dass mit verdrehten Tatsachen, Populismus, Nationalismus und Hass eine Wahl gewonnen werden kann. Wir stehen in Solidarität mit den jungen Amerikaner_innen, die sich gegen Rassismus, Sexismus und Populismus einsetzen. In Deutschland und Europa müssen wir uns dafür stark machen, dass Parteien, die wie Trump oder andere denken und reden, keinen Einfluss bekommen.“

Populist_innen entgegentreten

Foto: Walter Reich /pixelio.deFoto: Walter Reich /pixelio.de

Unser Hauptausschuss hat die Position „Rechtspopulist_innen entgegentreten – zum Umgang der Jugendverbände und –ringe mit der AfD“ beschlossen. Wir machen klar, warum wir in keiner Weise mit der AfD zusammenarbeiten werden. Und wir zeigen Haltung für Demokratie, Vielfalt sowie die unantastbare Würde aller Menschen. Wir ermutigen unsere Mitgliedsorganisationen, sich als wichtiger Teil der Zivilgesellschaft aktiv und offen gegen Demokratiefeindlichkeit und Rechtspopulismus zu positionieren, sich mit ihrer Stimme an Kundgebungen und Demonstrationen zu beteiligen und dort als Jugendverbände und -ringe Gesicht für eine vielfältige, solidarische und offene Gesellschaft zu zeigen.

 

 

Keine Kürzung der Jugendverbandsarbeit!

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und alle Fraktionen im Deutschen Bundestag hatten uns und den Jugendverbänden im Jahr 2016 zugesagt, die Erhöhung der Fördermittel des Jahres 2016 um zwei Millionen fortzuschreiben und zu verstetigen. Wir haben auf diese Zusagen vertraut und uns entsprechend darauf ausgerichtet. Doch im Bundeshaushalt 2017 werden die Fördermittel um zwei Millionen gekürzt. Und in der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes taucht die Förderung auch nicht auf. Argumente und Forderungen haben wir zusammengestellt.

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DBJR-Vorstand: Europa ist ohne Alternative

Wir wollen ein freies, vielfältiges und solidarisches Europa.Wir lassen uns Europa nicht von Nationalist_innen und Populist_innen kaputt machen. Und wir appellieren an alle Verantwortlichen in Europa, nun besonnen zu agieren. Gemeinsam müssen wir Europa gestalten. Die europäische Jugend will Europa und seine Union. Das betonen wir in einer aktuellen Stellungnahme des Vorstandes.

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Jugendpolitische Agenda

Wir haben uns viel vorgenommen für dieses Jahr. Für welche Themen wir stehen und mit welchen Forderungen und Vorhaben wir in das jugendpolitische Geschehen 2016 eingreifen, steht in unserer  aktuellen jugendpolitischen Agenda. Sie bietet einen Überblick über unsere Strukturen, zeigt auf, wer aktuell Gremien und Posten besetzt sowie relevante Ämter innehat. Sie ist damit für alle jugendpolitisch Aktiven und Interessierten ein wichtiger Wegweiser im Netzwerk der Jugendverbandsarbeit.

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