Deutscher Bundesjugendring - Pressemitteilung

UN-Jugenddelegierte vertreten die Jugend in New York

Mit Meinungen und Forderungen der Jugendlichen in Deutschland sind die Jugenddelegierten Heidrun Fritze (23) aus Magdeburg und Andreas Deutinger (24) aus Tacherting zur UN-Generalversammlung nach New York aufgebrochen. Bereits am Montag, 4. Oktober,  halten sie eine Rede vor Vertreterinnen und Vertretern aller Staaten. Vor dem Ausschuss für soziale, humanitäre und kulturelle Fragen wollen Heidrun Fritze und Andreas Deutinger die Forderungen und Wünsche deutscher Jugendlicher an die Delegierten aus 193 Staaten herantragen.

„Jugendliche wollen vor allem, dass nicht über ihre Köpfe hinweg entschieden wird“, sagt Andreas Deutinger, der als Landesvorsitzender der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) in Bayern über viel politische Erfahrung verfügt. Die konkreten Meinungen deutscher Jugendlicher haben die Jugenddelegierten in einer siebenmonatigen Deutschlandtour in Jugendverbänden, Schulen und anderen Jugendeinrichtungen zusammengetragen. „Bei vielen Tourstationen forderten die Jugendlichen soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit als Grundlage politischer Entscheidungen“, erklärt Heidrun Fritze. Sie sprachen sich für mehr Chancengleichheit im Bildungsbereich und eine konsequente Politik für Erneuerbare Energien aus. 

Während des dreiwöchigen Aufenthaltes bei den Vereinten Nationen in New York werden die Jugenddelegierten bei den Beratungen und bei der Verabschiedung der Resolution zu Jugendthemen gemeinsam mit Jugenddelegierten aus rund 30 anderen Ländern dabei sein und die Stimme der Jugend in die Formulierungen einfließen lassen. „Das Amt der Jugenddelegierten ist eine tolle Möglichkeit der Partizipation, die natürlich nur wenige wahrnehmen können“, sagt Heidrun Fritze. Auf der Jugenddelegierten-Deutschlandtour haben aber viele junge Menschen erfahren, dass ihre Meinung und ihr Handeln zählen und Lust bekommen, sich vor Ort für ihre Interessen einsetzen. „Letztendlich lebt Partizipation vor allem von der politischen Bildungsarbeit und der Selbstorganisation in Jugendverbänden “, resümiert Andreas Deutinger.

Hintergrund

Das Programm der UN-Jugenddelegierten besteht seit 1981. Alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen sind aufgerufen, Jugenddelegierte zu bestimmen – bislang nehmen jedoch nur rund 30 Länder diese Gelegenheit wahr. Das Auswahlverfahren in Deutschland koordinieren die beiden Träger Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK). Mit eingebunden sind auch die Kooperationspartner Auswärtiges Amt und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Andreas Deutinger und Heidrun Fritze hatten sich gegenüber 60 weiteren qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber durchgesetzt. Für das Amt der Jugenddelegierten 2012 können engagierte Jugendliche zwischen 18 und 25 sich noch bis Mitte November 2011 bewerben. Mehr Infos: www.jugenddelegierte.de.

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