Die Jugendleiter|in-Card

WICHTIGER HINWEIS!

Vereinzelt tritt das Problem auf, dass bei Verwendung des Browsers Internet Explorer 7 oder 9 die Fotos in der Juleica-Datenbank nicht angezeigt werden. Die Lösung ist: Im Internet Explorer gibt es oben in der URL-Leiste ein Symbol, das für „Kompatibilitätsansicht“ steht. Ist dieses Symbol farbig, dann ist dieser Modus eingeschaltet und die Bilder werden angezeigt; ist es grau, dann werden keine Bilder angezeigt. Zum Umschalten auf das Symbol klicken und den Internet Explorer neu starten.

Durch die Jugendleiter|in-Card wird das Engagement und die Qualifikationen der Jugendleiter_innen dokumentiert. Bislang gibt es weit mehr als 350.000 Ehrenamtliche mit Juleica – ein starker Beweis für die ehrenamtliche Tätigkeit in ganz Deutschland. Ob in Ferienfreizeiten, Kinder- und Jugendzentren, Seminaren oder Veranstaltungen – junge Menschen packen an, wenn es um ihre und die Interessen anderer Jugendlicher geht.

Wer kann sie wie bekommen?

Die Jugendleiter|in-Card erhalten Mitarbeiter_innen in der Jugendarbeit, die ehrenamtlich tätig sind (im Sinne des § 73 Kinder- und Jugendhilfegesetz). Sie müssen mindestens 16 Jahre alt und für ihre ehrenamtliche Arbeit nach festgelegten Standards qualifiziert sein. 

Die Jugendleiter|in-Card ist bundesweit einheitlich und wird zentral hergestellt. Ehrenamtliche Jugendmitarbeiter_innen erhalten sie über ihren Jugendverband, den Jugendring, andere freie Träger der Jugendhilfe oder das Jugendamt. Die Card ist in der Regel drei Jahre gültig. 

Die Juleica kann ganz einfach unter www.juleica-antrag.de beantragt werden. Voraussetzung ist neben der Einhaltung der landesspezifischen Bedingungen und der Absolvierung des entsprechenden Kurses, ein digitales Passfoto und eine gültige E-Mail-Adresse.

Wie alles begann …

Vorläufer der Jugendleiter|in-Card war der Jugendgruppenleiterausweis, der Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit seit 1982 ausgestellt wurde. Im November 1998 stimmten die Länder auf Initiative des Deutschen Bundesjugendring der Einführung der Jugendleiter|in-Card zu. Damit gab es jede Menge frischen Wind für den mancherorts schon etwas in Vergessenheit geratenen Ausweis. Ziel war es außerdem, die jugendpolitisch Verantwortlichen anzuregen, Unterstützungsmöglichkeiten für ehrenamtliche Jugendleiter_innen einzuführen bzw. auszubauen.