Projekt International:Interkulturell

Selbstorganisationen junger Menschen mit Migrationshintergrund Zugänge zum Arbeitsfeld internationale Jugendarbeit zu erschließen, ist das Ziel dieser Teilinitiative in Trägerschaft des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) und seiner Mitgliedsorganisationen. Angestrebt wird, mehr junge Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen an das ehrenamtliche Engagement in der internationalen Jugendarbeit heranzuführen. Dabei geht es auch um stärkere Partizipation von Selbstorganisationen junger Menschen mit Migrationshintergrund am Kinder- und Jugendplan des Bundes - insbesondere am Förderprogramm internationale Jugendarbeit - und um den Ausbau der internationalen Jugendzusammenarbeit als Aspekt der Teilhabe an der Gesellschaft.

Entsprechend des Bedarfs der beteiligten Selbstorganisationen junger Menschen mit Migrationshintergrund werden Workshops und Seminare für Multiplikator_innen, Coaching-Prozesse und Vernetzungsaktivitäten  durchgeführt. Diese sind eingebunden in Praxisprojekte der internationalen Jugendarbeit. Darüber hinaus wird eine Selbstorganisation junger Menschen mit Migrationshintergrund modellhaft qualifiziert, um als Zentralstelle anerkannt zu werden und arbeiten zu können. Diese Maßnahmen werden durch die beteiligten Jugendverbände - Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland, Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland, djo - Deutsche Jugend in Europa, Naturfreundejugend Deutschlands, SJD - Die Falken und DIDF-Jugend eigenständig durchgeführt und durch den DBJR vernetzt. 2014 wird eine Fachveranstaltung zum Abschluss der Teilinitiative durchgeführt.

Jive Logo

Die Initiative International:Interkulturell baut auf den Ergebnissen und Erkenntnissen des Projektes JiVE auf und ist Teil dessen.

Weitere Infos unter www.jive-international.de und im JiVE-Flyer.

JiVE­ Fachkolloquium 2013

Europäisch und International: Aktuelle Perspektiven der Kinder­ und Jugendhilfe

In mittlerweile sieben Teilinitiativen der jugendpolitischen Initiative JiVE wird daran gearbeitet, die internationale Jugendarbeit als Querschnittsthema in verschiedenen Arbeitsfeldern der Kinder‐ und Jugendhilfe zu etablieren. Welche politischen, methodischen und praktischen Aspekte spielen bei der Verankerung der internationalen Jugendarbeit als Querschnittsaufgabe eine Rolle? Diesen Fragen widmet sich das zweite bundesweite JiVE‐Fachkolloquium 2013 vom 18. bis 19. Juni 2013 in Hannover.

Neben inhaltlichen Impulsen dient das JiVE‐Fachkolloquium der Vernetzung zwischen den einzelnen JiVE‐Teilinitiativen und bietet Möglichkeiten zum Austausch und Reflektion über die bisherige und zukünftige Arbeit im Rahmen von JiVE.

Dokumentation eines Workshops

Bei einem Workshop des Projekts International:Interkulturell im Jahr 2011 wurde ein fachlicher Austausch aller beteiligter Organisationen geboten. Inhalte waren die Hintergründe und Ziele der Teilinitiative, die konkreten Anliegen der einzelnen Organisationen und die jeweiligen Maßnahmen, ebenso wie aktuelle fachliche Fragen und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und der Kontaktaufnahme.

Die Dokumentation des Workshops steht zum Download bereit.

Einen Auszug der aktuellen Aktivitäten in den Modulen gibt es hier