Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung

Die Jugenddelegierten Jasmin Burgermeister (links) und Johannes Wagnwer (rechts)

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit und Bau (BMUB) wählen wir zwei Jugenddelegierte aus. Sie vertreten junge Menschen aus Deutschland beim High-level Political Forum on Sustainable Development (HLPF). 

Beim HLPF (auf deutsch: Hochrangiges politisches Forum für Nachhaltige Entwicklung) beobachten und verhandeln alle Staaten der Vereinten Nationen gemeinsam, wie die Sustainable Development Goals (SDG) umgesetzt werden. Die Jugenddelegierten sind Teil einer Delegation der Bundesregierung. Sie arbeiten eng mit dem BMUB zusammen. Zugleich formulieren sie mit Jugendelegierten aus anderen Staaten Erwartungen an die Regierungen und die Vereinten Nationen. Das HLPF kommt einmal im Jahr für einige Tage in New York zusammen.

Zur Vorbereitung auf das HLPF sprechen die Jugenddelegierten mit Jugendlichen sowie mit Expert_innen für nachhaltige Entwicklung aus Nicht-Regierungsorganisationen. Sie stehen in Kontakt mit dem BMUB. Wenn notwendig und sinnvoll, nehmen sie an internationalen Treffen teil.

Jugenddelegierte übernehmen die Aufgabe für zwei Jahre. Die Berufung ist zeitversetzt. Jeweils ein Jahr arbeitet das Team zusammen, durch das Reißverschluss-Prinzip kann Wissen übertragen und langfristig gesichert werden. Wir unterstützen die Aktivitäten der Jugenddelegierten, flankiert durch das BMUB.

Das Programm

Beim Rio-Gipfel 1992 wurde zum ersten Mal Jugend als eigene Gruppe, die von Fragen der nachhaltigen Entwicklung besonders betroffen ist, anerkannt. Seit dem Weltgipfel in Johannesburg 2002 („Rio+10“) entsenden wir und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Jugenddelegierte zur UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung. Nach Rio+20 wurde die Kommission durch ein ein High Level Political Forum für Nachhaltige Entwicklung bei den Vereinten Nationen abgelöst. Die Jugenddelegierten nehmen daran teil. Außerdem setzten sie sich als Teil der Major Group on Children and Youth für die Interessen der jungen Generation ein.

Jasmin Burgermeister und Johannes Wagner

Jasmin Burgermeister wurde im Frühjahr 2015 für zwei Jahre als Jugenddelegierte ausgewählt. Sie engagiert sich bei den Jungen Europäischen Föderalisten. Ihr Studium der Internationalen Beziehungen (Recht-, Politik-, und Wirtschaftswissenschaften) und Geschichtswissenschaften absolviert sie an der Universität Erfurt.

Johannes Wagner wurde im Herbst 2016 für zwei Jahre als Jugenddelegierter ausgewählt. Er engagiert sich in der Jugend des Deutschen Alpenvereins. Sein medizin-Studium absolviert er an der Universität Erlangen.

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