Die Rechte der Kinder

Schaukelndes KindFoto: Scholl | DBJR

Am 25. November 2011 fasste der Bundesrat auf Initiative der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Entschließung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Er fordert darin die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes vorzulegen, in dem Grundrechte der Kinder, insbesondere deren besonderer Schutz durch Staat und Gesellschaft vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung sowie das Recht der Kinder auf altersgemäße Anhörung in allen sie betreffenden Gerichts- und Verwaltungsverfahren ausdrücklich normiert werden. Im Gesetzgebungsverfahren soll auch geprüft werden, inwieweit weitergehende soziale Rechte der Kinder, wie das Recht auf Fürsorge, das Recht auf Bildung und bestmögliche Förderung zur Erreichung von Chancengleichheit und das Recht auf Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit normiert werden können.

2005 beschloss die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010 (NAP). Darin wird unter anderem gefordert, dass Heranwachsende die UN-Kinderrechtskonvention kennenlernen und sich mit ihr auseinandersetzen sollen.

Welche Rechte haben Kinder überhaupt? Wie ist die Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland? Im Rahmen eines Projekts zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am NAP beschäftigten sich junge Menschen in über 100 Projekten mit dem Thema Kinderrechte. Durch das Projekt wurden große und kleine Aktionen der Jugendverbände, -organisationen und -gruppen zu den sechs Themenbereichen des NAP dokumentiert. Die Teilnehmenden setzten sich mit ihren Rechten, Lebensrealitäten und Wünschen auseinander und entwickelten Forderungen für ein kindergerechtes Deutschland. 

Das Projekt ist unter beteiligt-kinder.de dokumentiert.

Der Nationale Aktionsplan