Positionen und Beschlüsse aus 2006

Beschluss: Bauplan Zukunft

Der DBJR initiiert einen Diskussionsprozess mit dem Ziel einer jugendpolitischen Positionierung der verbandlichen Jugendarbeit zu den Konsequenzen des demographischen Wandels. Das Positionspapier „Bauplan Zukunft“ des Landesjugendring Baden-Württemberg findet Berücksichtigung. Beschluss der 79. Vollversammlung in Berlin

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27.10. 2006
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2006_DBJR-Beschluss_Bauplan_Zukunft.pdf
 

Beschluss: Verzicht auf Kürzung beim Kindergeld

Der Deutsche Bundesjugendring fordert die Bundesregierung zum Verzicht auf die im „Entwurf eines Steueränderungsgesetz 2007“ vorgesehene Absenkung der Altersgrenze für die Gewährung von Kindergeld auf. Beschlossen im Hauptausschuss am 13.6.2006

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13.06. 2006
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2006_DBJR-Beschluss_Kindergeld.pdf
 

Beschluss: Langfristige Terminplanung für zukünftige Vollversammlungen

Die Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendring trifft sich zu ihren Sitzungen ab 2008 jeweils am letzten Freitag und Samstag des Oktobers (beide Tage müssen im Oktober liegen). Beschluss der 79. Vollversammlung in Berlin

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28.10. 2006
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2006_DBJR-Beschluss_TerminplanungVV.pdf
 

Beschluss: Volksinitiative in Nordrhein-Westfalen - Jugend braucht JETZT ein Vertrauen schaffendes Zeichen von der Politik

Über 300.000 Menschen haben sich in In Nordrhein-Westfalen an der Volksinitiative „Jugend braucht Vertrauen“ beteiligt und forderten die Landesregierung auf, ihre Versprechen zur Ausstattung von Jugendarbeit einzuhalten und das bestehende Kinder- und Jugendförderungsgesetz umzusetzen. Die Landesregierung verabschiedete dennoch geplante Kürzungen. Für den DBJR ein Vertrauensbruch. Beschlossen im Hauptausschuss am 13.6.2006

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13.06. 2006
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2006_DBJR-Beschluss_Vertrauen-schaffen.pdf
 

Beschluss: Wahlalter senken auf 14 Jahre

Der DBJR fordert die Absenkung des aktiven Wahlalters auf 14 Jahre. Dieses Wahlrecht ist höchstpersönlich, kann also nicht durch Eltern, Erziehungsberechtigte oder Stellvertreter/innen wahrgenommen werden. Die Absenkung muss für Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen ebenso umgesetzt werden wie für Bür-ger/innenentscheide oder –begehren. Beschluss der 79. Vollversammlung in Berlin

Erstellungsdatum:
28.10. 2006
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2006_DBJR-Beschluss_Wahlalter2.pdf
 

Position: Auswirkungen der Föderalismusreform auf die Kinder- und Jugendhilfe

Positionierung des DBJR anlässlich der 1. Beratung im Bundestag am 10. März 2006. Im Rahmen des Koalitionsvertrages der Großen Koalition wurde eine Reform des föderalen Zusammenwirkens in Deutschland auf Basis des Kompromissvorschlages der Föderalismuskommission vom 7. November 2005 vereinbart. Beschlossen vom Vorstand am 21.02.2006

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21.02. 2006
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2006_DBJR-Position_45_Foederalismusreform.pdf
 

Position: Empfehlung des Vorstands des Deutschen Bundesjugendring zur Umsetzung des § 72a KJHG (Persönliche Eignung von Fachkräften)

Die Regelungen zur Feststellung und Überprüfung der persönlichen Eignung von Fachkräften wirft die Frage auf, wie diese im Bereich der Jugendverbandsarbeit umzusetzen ist. Alle Jugendverbände sind von ihrem Selbstverständnis her dazu aufgerufen, alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um Kinder vor Gewalt und Missbrauch zu schützen. Unverhältnismäßige und bürokratische (Zwangs-)Maßnahmen sind hier aber ungeeignet. Beschlossen vom Vorstand am 31.05.2006

Erstellungsdatum:
31.05. 2006
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56 KB
2006_DBJR-Position_46_Empfehlung_KJHG.pdf
 

Position: Europa spürbar sozial gestalten

Erwartungen an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2007 - Das europäische Einigungsprojekt ist weiter vorangeschritten als es viele bei seiner Begründung erwartet hätten. Viele hart erarbeitete Errungenschaften sind zur Selbstverständlichkeit geworden. Hierzu gehört nicht zuletzt die längste Friedensperiode in der Mitte Europas. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an die Europäische Union. Junge Menschen fühlen sich schlecht informiert und von den Entscheidungsprozessen ausgeschlossen. Es ist an der Zeit, Europa wieder zu ihrem Zukunftsprojekt zu machen. Deutschland kann dazu während seiner Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 einen wichtigen Beitrag leisten. Beschluss der 79. Vollversammlung in Berlin

Erstellungsdatum:
28.10. 2006
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87 KB
2006_DBJR-Position_47_EU-Ratspraesidentschaft.pdf
 

Position: For a more social Europe - Expectations of the German EU

The European unification project has progressed farther than anticipated by most at its founding. Many hard won attainments have become a mere matter of course. The longest period of peace in the middle of Europe is among these attainments. At the same time expectations towards the European Union are increasing. Young people feel badly informed and excluded from the decision-making processes. It is time to make Europe a future-oriented project once more. Germany can contribute vitally to this during its presidency in the first half-year of 2007.

Erstellungsdatum:
28.10. 2006
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2006_DBJR-Position_47_For_a_more_social_Europe_eng.pdf
 

Position: Stellungnahme zur Offenen Methode der Koordinierung (OMK)

Hintergrund: Die Offene Methode der Koordinierung (OMK) ist eine besondere Form der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. Sie setzt auf die freiwillige Kooperation der EU-Mitgliedsstaaten in verschiedenen Politikfeldern. Angewendet wird die OMK u. a. in den Bereichen Beschäftigung und soziale Integration, Bildung und Jugendpolitik. In diesem Papier finden sich eine Einschätzung und Vorschläge zur Weiterentwicklung. Beschluss der 79. Vollversammlung in Berlin

Erstellungsdatum:
28.10. 2006
Dateigröße:
86 KB
2006_DBJR-Position_48_OMK.pdf
 

Position: Statement to the Open Method of Coordination (OMC)

The Open Method of Coordination (OMC) is a special form of cooperation on the European level. It relies on the voluntary cooperation of the member countries in various fields of politics and has to support the exchange of well-tried national procedures and practises. This happens by agreeing on common objectives and guidelines. The OMC is applied, amongst others, in the fields of employment and social integration, education, economy and health and since 2001 in the field of youth politics as well. Approved on the 27th/28th of October 2006 at the 79th general assembly in Berlin

Erstellungsdatum:
28.10. 2006
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84 KB
2006_DBJR-Position_48_OMK_eng.pdf
 

Position: Change course right now

The German Federal Youth Council demands an action program to ameliorate the situation on the job market for vocational training and the immediate introduction of cost sharing for vocational training. Approved on the 27th/28th of October 2006 at the 79th general assembly in Berlin

Erstellungsdatum:
28.10. 2006
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85 KB
2006_DBJR-Position_49_Change-course_eng.pdf
 

Position: Sofort Umsteuern

Der Deutsche Bundesjugendring fordert ein Sofortprogramm zur Verbesserung der Situation am Ausbildungsstellenmarkt und die sofortige Einführung einer Ausbildungsplatzumlage. Beschluss der 79. Vollversammlung in Berlin

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28.10. 2006
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90 KB
2006_DBJR-Position_49_Umsteuern.pdf
 

Position: Deutsche Bahn AG bleibt in öffentlichem Eigentum

Kinder und Jugendliche sind in besonderem Maße auf ein verlässliches öffentliches Verkehrssystem angewiesen, das den ökonomischen Möglichkeiten aller jungen Menschen entspricht. Sie haben ein hohes Mobilitätsbedürfnis. Mobilität ist für sie ein Schlüssel für Bildung, neue Erfahrungen und Zugänge zu neuem Wissen. Der DBJR lehnt eine Privatisierung der Deutschen Bahn AG ab. Sie muss in öffentlichem Eigentum bleiben. Beschluss der 79. Vollversammlung in Berlin

Erstellungsdatum:
28.10. 2006
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52 KB
2006_DBJR-Position_50_Bahn.pdf
 

Position: Zum Schutz der Entwicklung Jugendlicher - Gegen die Aufweichung des Jugendarbeitsschutzgesetzes

Die Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendring spricht sich für den Erhalt des Jugendarbeitsschutzgesetzes in vollem Umfang aus. Der Deutsche Bundesjugendring ist der Ansicht, dass die Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheitsschutz vor dem Hintergrund des hohen Anteils an Arbeitsunfällen unter keinen Umständen geopfert werden darf. Beschluss der 79. Vollversammlung in Berlin

Erstellungsdatum:
28.10. 2006
Dateigröße:
56 KB
2006_DBJR-Position_51_Jugendarbeitsschutz.pdf
 

Position: Reform des Gemeinnützigkeits- und Spendenrechtes

Der Deutsche Bundesjugendring hält eine Reform des deutschen Gemeinnützigkeits- und Spendenrechtes für erforderlich. Die aktuelle Unübersichtlichkeit der hier geltenden Bestimmungen behindert die volle Entfaltung der Kräfte der Zivilgesellschaft. Beschlossen vom Vorstand im Juli 2006

Erstellungsdatum:
01.07. 2006
Dateigröße:
46 KB
2006_DBJR-Position_Reform-Gemeinnuetzigkeitsrecht.pdf
 

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