Positionen

Position (107) FERIEN(-reisen) für alle – ohne Wenn und Aber!

Die Kinderarmut in Deutschland wächst, immer mehr Familien sind mittellos und kommen aus ihren teilweise prekären Lebensverhältnissen nicht heraus. Ihr Alltag ist geprägt von Hartz IV und Arbeitslosigkeit oder durch prekäre Arbeitsverhältnisse. Angemessene Preise und finanzielle Unterstützung sollen allen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Ferienfreizeiten ermöglichen, unabhängig von deren Herkunft. Aufgrund der Streichung von Zuschüssen für Freizeit und Erholung haben jedoch zu wenige Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, an Ferienfreizeiten bzw. verbandlichem Reisen teilzunehmen.

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Position (108) Ausbildung besser machen

Die duale Ausbildung befindet sich momentan in einer selten prominenten Situation: Sie wird weit über die deutschen und europäischen Grenzen hinaus als scheinbar wichtiges Element gegen Jugendarbeitslosigkeit gefeiert und empfohlen. Auf der anderen Seite steht sie vor einer Reihe von Herausforderungen. Im Berufsbildungsbericht 2015 der Bundesregierung kann man nachlesen, dass es durch den demografischen Wandel zu einer Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt kommt: In vielen Branchen und Regionen bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt. Die Zahl der Schulabgänger_innen geht zurück und sie haben so vermeintlich einen leichteren Zugang zu dualer Ausbildung.

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Position (109) Perspektiven der Jugendverbände auf Erinnerungsarbeit, -kultur und -politik in der Einwanderungsgesellschaft

Das Jahr 2015 ist für die im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) zusammengeschlossenen Jugendverbände und Landesjugendringe ein Jahr des Gedenkens und Erinnerns. Wir haben den 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz begangen und in unterschiedlichen Veranstaltungen der Opfer des menschenverachtenden nationalsozialistischen Regimes gedacht. Und wir haben den 100. Jahrestag des Genozids an den Armenier_innen, Aramäer_innen, Assyrer_innen, Chaldäer_innen, Pontos-Griech_innen und Jesid_innen in Kleinasien und Mesopotamien thematisiert und uns für die Anerkennung dieser Verbrechen als Völkermord und die wissenschaftliche Aufarbeitung eingesetzt.

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Position (110) Geflüchtete willkommen!

Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, gleich welcher Herkunft, sind in erster Linie eines: junge Menschen. Als Interessensverterter_innen aller jungen Menschen fordern wir gleiche Rechte für alle Menschen.

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Position (111) Uneingeschränkte Solidarität mit den nach Europa flüchtenden Menschen leben!

Wir als junge Europäer_innen wollen keine „Festung Europa“, sondern ein offenes, tolerantes Europa, für das die Aufnahme von flüchtenden Menschen in Not selbstverständlich ist. Die Europäische Union muss Flüchtenden geregelte und sichere Passagen nach Europa ermöglichen. Ein solidarischer Neuanfang in der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik ist unabdingbar!

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Position (102) Kinder und Jugendliche stärken - Gesundheit fördern!

Gesundheit ist nicht gleich verteilt. Die materiellen Ressourcen junger Menschen und ihrer Familien beeinflussen die Gesundheit entscheidend. Aber auch Herkunft, Geschlecht, der Zugang zu Bildung und die sexuelle Identität sind für den subjektiven wie objektiven Gesundheitszustand wichtige Faktoren. Anstatt dies anzuerkennen und nach Gründen der Benachteiligung zu suchen und dann aktiv dagegen vorzugehen, erleben wir derzeit eher ein Mobilmachen gegen die Betroffenen selbst. Strukturelle Faktoren wie Armut, Erwerbslosigkeit, Arbeitsbedingungen, Zugang zu Bildung etc. werden bei dieser Betrachtung zunehmend ausgeklammert oder zu individuellen Problemen erklärt, die deshalb auch individuell durch den Einsatz von Willenskraft und Disziplin gelöst werden müssen. Mit Schlagwörtern wie Reform, leistungsabhängige Zuzahlungen und Selbstaktivierung wird hier euphemistisch eine Politik betrieben, die einzig und allein dazu dient, eine Umverteilung von Kosten von der Gemeinschaft auf den Einzelnen voranzutreiben – sprich: Es geht hier um die Entsolidarisierung des
Gesundheitssystems!

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Position (101) Developing Europe

Die politische Idee der europäischen Einigung wurde mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft vor allem wirtschaftspolitisch umgesetzt. Gleichzeitig entwickeln besonders junge Menschen seit vielen Jahrzehnten eine weiterführende Idee von Europa. Wir, die im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) zusammengeschlossenen Jugendverbände, sehen mit großer Besorgnis, dass in der Diskussion um Ursachen und Folgen der Krise, durch gegenseitigen Schuldzuspruch Gräben zwischen einzelnen Mitgliedsstaaten aufgerissen werden. Wir sind auch in der Krise überzeugt davon, dass ein Rückfall in eine nationalistische Kleinstaaterei im Kontext der Globalisierung und des demografischen Wandels weder politisch, noch gesellschaftlich, noch wirtschaftlich sinnvoll ist.

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Position (100) Grundlinien für eine jugendpolitische Netzpolitik

Die aktive Rolle junger Menschen in einer vom Internet geprägten Gesellschaft muss anerkannt und verstanden werden. Sie muss sich in einer eigenständigen Jugendpolitik wie in einer Gesellschaftspolitik generell spiegeln. Jugendpolitisch verstandene Netzpolitik mischt sich im Interesse und aus der Perspektive junger Menschen in die Gestaltung des Internets, seiner materiellen und immateriellen Grundlagen, seiner Anwendungen und all derer Bereiche ein, die vom Internet Veränderungszwängen ausgesetzt sind.

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Position (99) Jugendarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit in Deutschland und Europa bekämpfen!

Besonders im europäischen Rahmen hat die Jugendarbeitslosigkeit ein bisher unbekanntes Ausmaß angenommen. Durchschnittlich waren in den 28 Staaten der Europäischen Union im Sommer 2013 23,4 Prozent der 15 bis 24-Jährigen arbeitslos. Dabei ist diese Generation so gut qualifiziert wie keine vor ihr. Zentraler Ansatzpunkt muss daher die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation und die Schaffung statt Streichung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze sein. Arbeitgeber, Industrie und Wirtschaft sind dabei in die Pflicht zu nehmen. Und es gilt, sich innerhalb der Europäischen Union solidarisch gegenüber den stärker betroffenen Mitgliedsländern zu verhalten.

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Position (98) Inklusion – auch für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen!

Die im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) zusammengeschlossenen Jugendverbände und Jugendringe verschreiben sich dem Ansatz der Inklusion. Die menschliche Diversität sehen wir als Bereicherung für unsere Verbände, sei es hinsichtlich ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion, ihres soziokulturellen Hintergrunds, ihres Alters, ihrer körperlichen oder geistigen Fähigkeiten. Die Anerkennung und Wertschätzung von Unterschiedlichkeit ist jedoch nur der erste Schritt. Wir als Jugendverbände setzen uns für eine Welt ein, in der alle Menschen ohne Angst verschieden sein können.

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