Nachhaltigkeit

Start des Gemeinschaftswerks Nachhaltigkeit

Podiumsdiskussion unter anderem mit Wendelin Haag, Vorsitzender Bundesjugendring
Beim Vernetzungsgipfel des Gemeinschaftswerks Nachhaltigkeit diskutierte Wendelin Haag mit anderen Vertreter*innen der Zivilgesellschaft über Herausforderungen und Potenziale einer Zusammenarbeit.

Der Vorsitzende des Bundesjugendrings stellte die Bedeutung der Jugendverbandsstrukturen für das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit heraus. Er machte deutlich, welche Beiträge die Vielfalt der Verbände bereits für die nachhaltige Transformation leisten. Er betonte, dass der Bundesjugendring ein anschauliches Beispiel für die Funktion eines Netzwerks sei, das seit Jahrzehnten die Interessen von Millionen Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Lebensbereichen vertritt. Im Netz des Gemeinschaftswerks ist der Bundesjugendring der Kreuzungspunkt für junge Menschen. Das Gemeinschaftswerk könne als Plattform eine wichtige Funktion einnehmen und verschiedene Akteure aus der Zivilgesellschaft zusammen bringen. So sorge es für Gemeinschaftssinn und wichtige Impulse für nachhaltige Entwicklung.

Die Arbeit des Bundesjugendrings zeige zugleich, dass trotz verschiedener Themenschwerpunkte gemeinsame Positionen zu Nachhaltigkeitsthemen gefunden und gegenüber der Politik vertreten werden können. Wendelin Haag stellte klar, dass nicht allein die Zivilgesellschaft, sondern letztendlich auch die politischen Verantwortungsträger*innen die Weichen für die nachhaltige Transformation stellen müssen.

Er dankte den Ratsmitgliedern und den Mitarbeiter*innen der RNE-Geschäftsstelle sowie des Bundeskanzleramtes für die gute Zusammenarbeit in Sachen Jugendbeteiligung. Über das Gemeinschaftswerk hinaus finden in Zusammenarbeit zwischen Bundesjugendring und Nachhaltigkeitsrat zwei Jugendkonferenzen statt, welche dazu beitragen werden, dass in den Jahren 2022 und 2023 die Forderungen und Impulse junger Menschen zu nachhaltiger Entwicklung in die Jahreskonferenz des RNE eingebracht werden.

In den Debatten beim Vernetzungsgipfel wurden viele Themen beraten. Vor welchen Herausforderungen stehen verschiedenste Akteursgruppen mit Blick auf die nachhaltige Transformation? Wie kann das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit bei der Mobilisierung der Zivilgesellschaft unterstützen? Wie lassen sich gemeinsame Positionen unter den verschiedenen Akteuren finden und vernetztes Denken und Agieren schaffen?

Neben der Podiumsdiskussion führten folgende Aktivitäten die Teilnehmenden durch den Tag: Dr. Werner Schnappauf, Vorsitzender des Rates für nachhaltige Entwicklung (RNE), eröffnete den Vernetzungsgipfel. Sarah Ryglewski, Staatsministerin beim Bundeskanzler oder der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil sprachen Grußworte. Alle betonten die Notwendigkeit und Dringlichkeit von nachhaltiger Entwicklung sowie das Potenzial des Gemeinschaftswerks. Die Teilnehmenden erarbeiteten dazu in Open Space-Workshops konkrete Umsetzungsideen. Abschließend diskutierten Lisi Maier, Mitglied des RNE und Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung sowie Henrike Schlomann, Co-Geschäftsführerin von Project Together, mit den Teilnehmenden, wie das Gemeinschaftswerk Interessenkonflikte der Akteure zu Synergien transformieren kann.

Das Gemeinschaftswerk ist eine Initiative von Bund und Ländern, die vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) koordiniert wird. Hier geht es zur Plattform.

Themen: Nachhaltigkeit