Außenvertretungen

Der Hauptausschuss beauftragt laut Geschäftsordnung Vertreter*innen aus Mitgliedsorganisationen mit der Außenvertretung des Bundesjugendrings im nationalen wie internationalen Bereich. Ebenso ergeben sich Vertretungsaufgaben durch Mitgliedschaften oder Kooperationen des Bundesjugendrings in und mit anderen Netzwerken oder Organisationen sowie durch die jugendpolitische Interessenvertretung des Vorstandes. An dieser Stelle werden alle wesentlichen Vertretungen aufgelistet und beschrieben. Die Außenvertretungen berichten an die Gremien des Bundesjugendrings.

Vertretung

  • Theres du Vinage (djo-Deutsche Jugend in Europa)
  • Kerstin Guthmann (Bund Deutscher Pfadfinder*innen)
  • Laura Schwab (Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland).


Aufgabe

Die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW ist das zentrale Fortbildungsinstitut für Multiplikator*innen der kulturellen Jugendbildung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen. Träger der Akademie ist ein gemeinnütziger Verein, in dem die Praxisfelder der Kinder- und Jugendarbeit und der kulturellen Bildung sowie der ausbildenden Hochschulen vertreten sind. Die Akademie entwickelt und begleitet in Zusammenarbeit mit den Fortbildungsteilnehmer*innen eine Vielzahl von Praxisprojekten und ist selbst Träger von bundesweit und international wirksamen Modellprojekten und Initiativen, die neue Impulse setzen und fachliche Innovationen anregen.

Vertretung

  • Mitglied: Michael Scholl (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)
  • stv. Mitglied: Özge Erdoğan (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Der Beirat der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz (BzKJ) berät die BzKJ bei der Weiterentwicklung des Jugendschutzes und insbesondere des Jugendmedienschutzes. Er setzt sich aus Vertreter*innen von 10 Fachorgansiationen und 2 Beiratsmitgliedern unter 18 Jahre zusammen. Das Gremium tagt zweimal im Jahr und kommt bei Bedarf zu Sondersitzungen zusammen.

Vertretung

Christian Weis (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Stärkung, Weiterentwicklung und Sichtbarmachung von Youth Work – das ist das Ziel der European Youth Work Agenda. Der darauf abzielende sogenannte Bonn-Prozess wurde im Jahr 2020 vom EU-Jugendminister*innenrat beschlossen und bei der 3. European Youth Work Convention im selben Jahr gestartet.

Im Dezember 2021 wurde die Transferstelle zur Ausgestaltung der European Youth Work Agenda im Forschungsverbund DJI/TU Dortmund eingerichtet, um diesen Prozess weiter zu begleiten und zu unterstützen.

Der DBJR bringt die Sicht der Jugendverbandsarbeit in den Beirat ein.

https://transferstelle-eywa.de/

Vertretung

Lea Herzig (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen ständigen Beraterkreis mit Vertreter*innen der Länder, Kommunen, Verbände, Institutionen und der Betroffenen-Organisationen berufen für den Bericht Lebenslagen in Deutschland - Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Das besondere Interesse des Bundesjugendrings besteht darin, dass die Themen Kinderarmut und Jugendarmut angemessen berücksichtigt werden.

Vertretung

Kirstin Weis (Bundesjugendring, Geschäftsführung)

Aufgabe

Das Bündnis für Gemeinnützigkeit ist ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Ziel ist es, Identität, Gewicht, Außenwirksamkeit und kooperative Aktionsfähigkeit des Dritten Sektors gegenüber Politik und Verwaltung zu stärken.

Vertretung

Daniela Broda (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Das Bundesjugendkuratorium ist in §83 (2) SGB VIII verankert und ist ein Sachverständigengremium der Bundesregierung, dem 15 Expert*innen aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft angehören. Es berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Das Bundesjugendkuratorium wird in jeder Legislatur neu besetzt und ist im SGB VIII verankert.

Vertretung

Julia Riedel (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Im Bundesausschuss für politische Bildung (bap) haben sich rund 30 bundesweit arbeitende Trägerverbände der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel der unterschiedlich orientierten Organisationen ist es, sich für die Entwicklung und Verbesserung der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung durch Erfahrungsaustausch und Kooperation zu engagieren, die Einsicht in die Bedeutung dieses Bildungsbereichs und die Notwendigkeit seiner öffentlichen Förderung zu verbreiten und durchzusetzen. Seit 2021 arbeitet der Bundesjugendring ebenfalls in der Gemeinsamen Initiative für politische Jugendbildung (GEMINI) innerhalb des bap mit.

Julia Riedel wirkt im Vorstand des bap mit.

Vertretung

  • Vertretung: Dr. Anna Grebe (Bund der Deutschen Katholischen Jugend)
  • Stellvertretung: Kai Mungenast (Landesjugendring Baden-Württemberg)

Aufgabe

Das 12er-Gremium der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) in der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz (BzKJ) trifft Grundsatzentscheidungen unter anderem darüber, ob bestimmte Medien die „Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit [...] gefährden“ und daher in Indizierungslisten aufgenommen werden. Diese Medien dürfen dann Kindern und Jugendlichen nicht mehr zugänglich gemacht werden. Die Bundesprüfstelle ist nach Änderung des Jugendschutzgesetzes im Mai 2021 in der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz (BzKJ) aufgegangen.

Vertretung

Christian Weis (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ist ein Zusammenschluss von ca. 250 Akteur*innen aus Bürgergesellschaft, Staat, Wirtschaft und Kommunen. Das Ziel des Netzwerks ist die nachhaltige Förderung von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen. Der Bundesjugendring ist „geborenes“ Mitglied des Koordinierungsausschusses (KOA).

Vertretung

Jaqueline Weil (Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände)

Aufgabe

Der Bundesjugendring ist Mitglied des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH). Aus den Reihen aller über 100 körperschaftlichen Mitglieder des DJH wählt die „Versammlung der körperschaftlichen Delegierten“ alle fünf Jahre 17 gemeinsame Delegierte für die Mitgliederversammlung des Deutschen Jugendherbergswerk. Unsere Vertretung ist eine davon. Zusammen mit den anderen Mitgliedsorganisationen setzt sich der Bundesjugendring vor allem für die Interessen und Bedürfnisse der jugendlichen Nutzer*innen von Jugendherbergen ein.

Vertretung

Kirstin Weis (Bundesjugendring, Geschäftsführung)

Aufgabe

Das Deutsche Jugendinstitut e. V. (DJI) wurde auf Beschluss des Deutschen Bundestages gegründet. Es ist bundesweit das größte außeruniversitäre sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut im Bereich Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien. Wissenschaftliche Mitarbeitende untersuchen langfristig und systematisch die Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Familien sowie darauf bezogene öffentliche Angebote zu ihrer Unterstützung und Förderung.

Der Bundesjugendring ist in der Mitgliederversammlung und im Kuratorium vertreten.

Vertretung

Hetav Tek (djo-Deutsche Jugend in Europa)

Aufgabe

Ziel der Deutsch-Chinesischen Fachgespräche ist, sich über den Stand der Jugendpolitik, über Programme zur Jugendförderung sowie über die Arbeit der Jugendorganisationen des Partnerlandes zu informieren und gemeinsame Verabredungen zur Kooperation zu treffen. Grundlage der Gespräche ist die Vereinbarung zwischen dem BMFSFJ und dem Allchinesischem Jugendverband der Volksrepublik China über die Zusammenarbeit im Bereich der Jugendhilfe aus dem Jahr 2006.

Vertretung

  • Iris Nadolny (Solidaritätsjugend Deutschlands)
  • Carolin Vogt (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Der Beirat berät die inhaltliche Orientierung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), seine Schwerpunkte und Programme. Er ist neben dem Verwaltungsrat, der sich vor allem um den Haushalt, die Organisation und Personalfragen kümmert, das zentrale Gremium zur Gestaltung der Arbeit des DFJW. Der Berichterstatter ist in der laufenden Wahlperiode auf deutscher Seite Vorsitzender des Gremiums.

Vertretung

Johanna Warter (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland)

Aufgabe

An der Spitze des Jugendwerks steht seit 2006 der Verwaltungsrat, der sich aus 14 Mitgliedern zusammensetzt und in dem die für Jugendfragen zuständigen Minister beider Länder den Vorsitz haben. Mit Ausnahme der beiden Jugendvertreter*innen sind alle Mitglieder Vertreter*innen von Regierungen oder Regierungsfraktionen. Seine Hauptaufgaben sind laut Abkommen das Festlegen der vorrangigen Maßnahmen des Jugendwerks, der Beschluss der Programme sowie des Haushaltsplans. Der Verwaltungsrat tritt in der Regel einmal jährlich zusammen, abwechselnd in Deutschland und Frankreich.

Vertretung

Marius Schlageter (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Der Aussichtsrat begleitet die Arbeit des Deutsch-Griechischen Jugendwerks und beschließt u.a. den jährlichen Haushalt.

Vertretung

Annette von Stockhausen (Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände)

Aufgabe

Der Deutsch-Israelische Fachausschuss ist bilateral besetzt, berät Grundsatzfragen des Jugend- und Fachkräfteaustauschs und gibt Empfehlungen zu den zur Förderung vorgeschlagenen Begegnungen für das jeweils kommende Jahr ab. Der Koordinierungsrat für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch besteht aus den deutschen Mitgliedern des bilateralen Fachausschusses (BMFSFJ, Bundesjugendring, Deutsche Sportjugend, Länder, Kommunen, Deutsch-Israelische Gesellschaft) und einigen weiteren Vertreter*innen (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Evangelische Akademie Wittenberg). Er begleitet die Arbeit des deutschen Koordinierungszentrums für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch ConAct, berät das BMFSFJ und arbeitet dem Fachausschuss zu.

Vertretung

Tim Scholz (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken)

Aufgabe

Der Deutsch-Polnische Jugendrat ist das oberste Organ des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes. Er beschließt den Haushalt, das Jahresprogramm und ebenso die Richtlinien des Jugendwerks.

Die Arbeit des Deutsch-Russischen Jugendrats ist derzeit ausgesetzt. Durch den Angriffskrieg auf die Ukraine fehlt die Grundlage für eine Zusammenarbeit mit staatlichen russischen Strukturen im Bereich der Jugendarbeit.

Vertretung

Raoul Taschinski (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Der deutsch-tschechische Jugendrat begleitet die Tandem-Koordinierungszentren in Regensburg und Pilsen fachlich. Hier ist der Austausch über jeweils aktuelle jugendpolitische Entwicklungen der Länder verortet und es werden inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Der Bundesjugendring hat einen stellvertretenden Sitz.

Vertretung

Özge Erdoğan (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Der Ausschuss, von Deutschland und der Türkei paritätisch besetzt, ist Basis für die jugendpolitische Zusammenarbeit, informiert sich gegenseitig über die jugendpolitischen Ziele und trifft Vereinbarungen über die weitere bilaterale Zusammenarbeit.

Vertretung

  • Sakiye Boukari
  • Wiebke Schricker

Aufgabe

Die EU-Jugendvertreter*innen sind Teil des Projekts „Umsetzung des EU-Jugenddialogs in Deutschland“, das vom Bundesjugendring auf Bundesebene koordiniert und umgesetzt wird. Die EU-Jugendvertreter*innen diskutieren die Forderungen und Anliegen von jungen Menschen in Deutschland und auf europäischer Ebene mit politisch Verantwortlichen. Forderungen und Anliegen junger Menschen werden im Rahmen des EU-Jugenddialogs strukturiert gesammelt. Indem die EU-Jugendvertreter*innen mit politisch Verantwortlichen in einen Dialog treten, können politische Entscheidungen beeinflusst werden.

Vertretung

Laura Raiser (Bayerischer Jugendring)

Aufgabe

Das Evaluierungskommittee diskutiert die strittigen Förderanträge zu Erasmus+ zusammen mit der Nationalagentur Jugend für Europa und wird jeweils auf ein Jahr ernannt.

Vertretung

  • Daniela Broda (Bundesjugendring, Vorstand)
  • Christian Weis (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Aufgabe des KomJC ist die Weiterentwicklung und Durchführung des Jugend-Checks. Das Kompetenzzentrum Jugend-Check wird begleitet und unterstützt durch einen Beirat aus jugendpolitischen und wissenschaftlichen Expert*innen. Der Beirat wird durch das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) als Projektträger berufen.

Vertretung

Sarah Gräf (djo-Deutsche Jugend in Europa)

Aufgabe

Das Forum gegen Rassismus wird vom Bundesinnenministerium koordiniert. Die Mitglieder sind vor allem Vertreter*innen von Nichtregierungsorganisationen, die auf diesem Themengebiet tätig sind, häufig zudem Interessenverbände betroffener Gruppen. Das Forum tagt zweimal im Jahr. Ergänzendes Gremium ist die geschäftsführende Arbeitsgruppe, die zweimal dazwischen tagt, Themen inhaltlich voranbringt und die Sitzungen vorbereitet.

Vertretung

  • Silvia Büthe (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland)
  • Antonia Goldhammer (djo-Deutsche Jugend in Europa)
  • Dr. Anna Grebe (Bund der Deutschen Katholischen Jugend)
  • Torsten Jahr (Bund Deutscher Pfadfinder*innen)
  • Nathalie Löwe (Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken)
  • Herbert Münch (Arbeiter-Samariter-Jugend)
  • Julian Pauli (Bund Deutscher Pfadfinder*innen)
  • Daniel Poiger (Bund der Deutschen Katholischen Jugend)
  • Uwe Sommer (Landesjugendring Schleswig-Holstein)
  • Dr. Gabriele Weitzmann (Bayerischer Jugendring)
  • Miriam Wolters (Deutsche Schreberjugend)

Aufgabe

Die Hauptaufgabe der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft besteht in der Prüfung der Altersfreigabe von Filmen, DVDs, Blu-rays und sonstiger Medienträger (Videokassetten, Trailer, Werbefilme), die in Deutschland zur öffentlichen Vorführung vorgesehen sind.

Vertretung

  • Mitglied: Maria Dalprup (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken)
  • stellvertretendes Mitglied: Philipp Maier (Deutsche Bläserjugend)

Aufgabe

Begleitung der Ausstellungsprojekte aus Sicht der im Arbeitskreis vertretenen gesellschaftlichen Gruppen.

Vertretung

  • im Vorstand: Jochen Rummenhöller (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)
  • in der Mitgliederversammlung: Jochen Rummenhöller und Kirstin Weis (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

IJAB ist eine Fachstelle aller relevanten Akteure der internationalen Jugendarbeit, sowohl der freien als auch der öffentlichen Träger. Hinzu kommt die Trägerschaft für die Nationalagentur im EU-Programm Erasmus+, JUGEND IN AKTION sowie die Projektförderung für verschiedene Aufgaben des BMFSFJ.

Vertretung

  • Franka Bernreiter (2022-2024)
  • Fabian Gacon (2020-2022)

Aufgabe

Die Vertretung der Interessen deutscher Kinder und Jugendlicher im High Level Political Forum (HLPF) und im Agenda2030-Prozess. Dazu zählen die Beratung der deutschen Delegation in Jugendfragen, Gespräche mit Delegierten verschiedener Länder, Ländergruppen und anderen wichtigen Stakeholdern, die Zusammenarbeit und Positionsentwicklung mit anderen Jugendvertreter*innen in der „Major Group for Children and Youth“ (MGCY). Die Delegierten übernehmen zudem die Multiplikator*innen- und Referent*innenrolle für die Jugendverbände.

Vertretung

Daniela Broda (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Die Jugendstrategie der Bundesregierung wird gemäß Koalitionsvertrag mit einem Nationalen Aktionsplan (NAP) für Kinder- und Jugendbeteiligung weiterentwickelt. Neben der Interministeriellen Arbeitsgruppe Jugend wird der jugendpolitische Beirat eines der zentralen Gremien sein, die den NAP gestalten bzw. begleiten. Insgesamt kommen 30 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe sowie den Bundesländern im jugendpolitischen Beirat zusammen.

Vertretung

  • Daniela Broda (Bundesjugendring, Vorstand)
  • Christian Weis (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Das Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit wurde 2019 gegründet. Ziel des Netzwerks ist, die verschiedenen Praxisfelder und Themenbereiche der Kinder- und Jugendarbeit bzw. der sie repräsentierenden Verbände, Arbeitsgemeinschaften und Organisationen auf Bundesebene zu vernetzen, den Fachdiskurs über die Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit zu fördern und damit die fachliche, fachpolitische und gesellschaftliche Relevanz der Kinder- und Jugendarbeit zu stärken. Das Bundesnetzwerk engagiert sich für einen regelmäßigen bundesweiten Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit –  einmal pro Legislaturperiode.

Sprecher*innenkreis: Daniela Broda (Bundesjugendring-Vorstand)

Vertretung

  • Lea Herzig (Bundesjugendring, Vorstand)
  • Philipp Schweizer (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken)

Aufgabe

Die Nationale Armutskonferenz (NAK) ist eine einzigartige Kooperation zwischen Wohlfahrtsverbänden und Betroffenenorganisationen. Die Kooperation ermöglicht, das Thema Armut auf die politische Tagesordnung zu setzen. Dafür werden u.a. jährliche Fachtage genutzt. Insbesondere die Treffen von Menschen mit Armutserfahrungen konnten in den letzten Jahren weiter ausgebaut werden.

Vertretung

Wendelin Haag (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Die Nationale Plattform steuert den Prozess der Umsetzung Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Im Fachforum Jugend/informelle Bildung wirkt der Bundesjugendring mit. Das Fachforum berät die Plattform, wie Bildung für Nachhaltige Entwicklung im außerschulischen Bereich umgesetzt werden kann.

Vertretung

  • Dorothee Ammermann (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland)
  • Laura Reiser (Bayerischer Jugendring)
  • Carolin Vogt (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Der Nationale Beirat berät das BMFSFJ und die Nationalagentur Jugend für Europa (JfE) bei der Umsetzung des Programms in fachlicher und jugendpolitischer Sicht mit dem besonderen Fokus auf inhaltliche Schwerpunkte, Rahmenbedingungen des Förderverfahrens, Auswirkungen auf die nationalen Strukturen sowie die Weiterentwicklung des Programms. Das Mandat des Beirats wurde 2019 auf das Europäische Solidaritätskorps ausgeweitet. Seit 21.03.2019 ist er der Nationale Beirat für die EU-Programme Erasmus+ Jugend und das Europäische Solidaritätskorps.

Vertretung

Raoul Taschinski (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Der Nationale Begleitausschuss Erasmus+ berät das BMFSFJ und das Bundesministerium für Bildung und Foschung (BMBF) bei der Umsetzung des Programms in fachlicher Sicht mit dem besonderen Fokus auf inhaltliche Schwerpunkte, Rahmenbedingungen des Förderverfahrens, Auswirkungen auf die nationalen Strukturen sowie die Weiterentwicklung des Programms.

Vertretung

Christian Weis (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist kein Einzelphänomen, sondern ein Problem, das die gesamte Gesellschaft angeht. Von den Mitgliedern des Nationalen Rats wurden bis Juni 2021 mit der „Gemeinsamen Verständigung“ Ziele und konkrete Umsetzungsschritte erarbeitet sowie weitere Herausforderungen identifiziert, die dauerhaft zu Verbesserungen bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche führen sollen. Zentrales Ziel des Nationalen Rates ist eine deutliche Senkung der Fallzahlen durch Verbesserungen bei Prävention, Intervention und Hilfen, sowie eine verstärkte Forschung zu sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.

Die Arbeit wird in den Arbeitsgruppen zu den Themen „Schutz“, „Hilfen“, „Kindgerechte Justiz“, „Ausbeutung und Internationale Kooperation“ sowie „Forschung und Wissenschaft“ fortgesetzt.

https://nationaler-rat.de

Vertretung

Marius Schlageter (Bundesjugendring, Vorstand)

Aufgabe

Mit ihren 238 Mitgliedsorganisationen bildet die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) das größte europapolitische Netzwerk in Deutschland. Es ist der überparteiliche Zusammenschluss der Interessengruppen im Bereich der Europapolitik. Es organisiert und intensiviert die Europakommunikation und europäische Vorausschau im Dialog mit EU-Akteuren auf nationaler und europäischer Ebene.

Vertretung

Christian Weis (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Austausch über die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund in die Kinder- und Jugendverbände und von MJSO in die Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit. Bestandteil des Netzwerks ist die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis im Feld der interkulturellen Öffnung. Die Steuerung des Netzwerkes erfolgt durch IDA e.V., Bundesjugendring, dsj und eine*n Vertreter*in der Wissenschaft.

Vertretung

Lisi Maier

Aufgabe

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) wurde im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Aufgaben sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

Vertretung

Matthias Schröder (DGB-Jugend)

Aufgabe

Der Rat der Stiftung für die internationale Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz berät über das Programm und die Aktivitäten der Stiftung. Die Stiftung übernimmt eine Bildungs- und Erziehungsfunktion für Jugendliche und Erwachsene aus verschiedenen Teilen der Welt - insbesondere für polnische und deutsche Jugendliche - im Rahmen der Arbeit der Begegnungsstätte in Oświęcim und auf Grundlage der Geschichte des Konzentrationslagers Auschwitz.

Vertretung

Kirstin Weis (Bundesjugendring, Geschäftsführung)

Aufgabe

Die Stiftung Deutsche Jugendmarke verwaltet die Zuschlag-Erlöse der jährlich vom Bundesminister für Finanzen herausgegebenen Sonderwertzeichen für die Jugend. Satzungsgemäß werden mit diesen Mitteln Maßnahmen zum Wohle junger Menschen in Deutschland gefördert. Die Geschäftsführung des Bundesjugendrings ist qua Amt eines der acht satzungsgemäßen Mitglieder der Stiftung.

Vertretung

Ingo Henke (THW-Jugend)

Aufgabe

Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch wurde im Februar 2006 in öffentlich-privater Partnerschaft gegründet. Gesellschafter der Stiftung sind das BMFSFJ, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Robert Bosch Stiftung GmbH und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Sie hat das Ziel, die deutsch-russische Jugend- und Schüler*innen-Zusammenarbeit zu erweitern und ihr neue Impulse zu verleihen. Das Kuratorium gibt der Stiftung entsprechende Empfehlungen.

Die Stiftung wird im November aufgelöst und befindet sich bis März 2023 in Liquidation.

Sachkundige Bürger*innen im Kuratorium: Detlef Raabe, Tilmann Weickmann, Patrick Kunze

Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen im Kuratorium: Marcel Päßler, Matthias Sammet, Jacqueline Weil

Vertreterin des Bundesjugendring-Vorstands im Kuratorium: Alma Kleen

Stiftungsvorstand: Tobias Köck (Vorsitzender), Lisi Maier (stv. Vorsitzende), Clara Wengert

Vertretung

Jochen Rummenhöller (Bundesjugendring, Geschäftsstelle)

Aufgabe

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Völkerverständigung und des Friedens durch Vertiefung und Ausweitung von nachbarschaftlichen Beziehungen und Kontakten zwischen Menschen aus Deutschland und jenen in den jetzt unabhängigen Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Die Stiftung West-Östliche Begegnungen unterstützt zukunftsgerichtete Begegnungsprojekte mit diesen Ländern.

Von den rund 100 Mitgliedern der AGJ gehören 35 zur Mitgliedergruppe bundeszentrale Jugendverbände und Landesjugendringe. Der Bundesjugendring, der selber nicht Mitglied der AGJ ist, nimmt die Federführung der Gruppe war und unterstützt ihre Vertreter*innen in den sechs Fachausschüssen der AGJ sowie im AGJ-Vorstand und im Geschäftsführenden Vorstand der AGJ. Diese Mitglieder/Vertreter*innen sind mit Stand 01.10.2020:

Von den rund 100 Mitgliedern der AGJ gehören 35 zur Mitgliedergruppe bundeszentrale Jugendverbände und Landesjugendringe. Der Bundesjugendring, der selber nicht Mitglied der AGJ ist, nimmt die Federführung der Gruppe war und unterstützt ihre Vertreter*innen in den sechs Fachausschüssen der AGJ sowie im AGJ-Vorstand und im Geschäftsführenden Vorstand der AGJ. Diese Mitglieder/Vertreter*innen sind mit Stand 01.10.2022:

  • Stellvertretender Vorsitzender der AGJ: Björn Bertram (Landesjugendring Niedersachsen)
  • Delegierte im AGJ-Vorstand: Alma Kleen (Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken), Rebekka Kemmler-Müller (Deutsche Sportjugend), Dr. Gabriele Weitzmann (Bayerischer Jugendring
  • AGJ-Vorstand: Abwesenheitsvertreter*innen sind: Daniela Broda (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland), Dr. Jaana Eichhorn (Deutsche Sportjugend), Reiner Jäckel (Hessischer Jugendring)
  • Vertreter*innen im Fachausschuss I (Organisations-, Finanzierungs- und Rechtsfragen): Dr. Gabriele Weitzmann (Bayerischer Jugendring), Christian Weis (Bundesjugendring Gschäftsstelle)
  • Vertreter*innen im Fachausschuss II (Kinder- und Jugend(hilfe)politik in Europa): Lea Sedlmayr (Bayerischer Jugendring), Dorothee Ammermann (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland)
  • Vertreter*innen im Fachausschuss III (Qualifizierung, Forschung, Fachkräfte): Prof'in Dr. Gunda Voigts (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland / Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)
  • Vertreter*innen im Fachausschuss IV (Kindheit, Kinderrechte, Familienpolitik): Estefania Casajus (Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken), Erika Georg-Monney (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland)
  • Vertreter*innen im Fachausschuss V (Jugend, Bildung, Jugendpolitik): Sarah Primus (Bund der Deutschen Katholischen Jugend), Dr. Jaana Eichhorn (Deutsche Sportjugend), Johanna Probst (Kinder- und Jugendring Sachsen e.V.)
  • Vertreter*innen im Fachausschuss VI (Hilfen zur Erziehung, Familienunterstützende und Sozialpädagogische Dienste): Dr. Björn Enno Hermans (Bund der Deutschen Katholischen Jugend)