Gremien, Arbeitsgruppen und Außenvertretungen

Im Bundesjugendring wirken Vertreter*innen aus Mitgliedsorganisationen in Arbeits- und Projektgruppen mit. Die Mitglieder werden durch den Hauptausschuss gewählt und berufen.

Der Hauptausschuss beauftragt laut Geschäftsordnung Vertreter*innen aus Mitgliedsorganisationen mit der Außenvertretung des Bundesjugendrings im nationalen wie internationalen Bereich. Ebenso ergeben sich Vertretungsaufgaben durch Mitgliedschaften oder Kooperationen des Bundesjugendrings in und mit anderen Netzwerken oder Organisationen sowie durch die jugendpolitische Interessenvertretung des Vorstandes. An dieser Stelle werden alle wesentlichen Vertretungen aufgelistet und beschrieben. Die Außenvertretungen berichten an die Gremien des Bundesjugendrings.

Aufgabe

Die Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen diskutieren in der Arbeitsgruppe Europäische Jugendpolitik Handlungsoptionen und politische Positionen für Vorstand und Hauptausschuss, um die vielfältigen europäischen Themen zu begleiten. In der Arbeitsgruppe laufen die Informationen über die unterschiedlichen Felder der europäischen Jugendpolitik zusammen. Die AG tritt ebenfalls als Akteur an den Standorten des Europäischen Parlaments in Brüssel und Straßburg auf.

Mitglieder

Dorothee Ammermann (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland), Flannery Ryan (Deutsche Chorjugend), Jakob Kemper (Bund der Deutschen Katholischen Jugend), Laura Reiser (Deutscher Pfadfinder*innenverband), Leonie Hornung (Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände), Marco Giovanni Mattioli (THW-Jugend), Malte Steuber (Junge Europäische Föderalisten), Marius Schlageter (DBJR-Vorstand; Ring deutscher Pfadfinderverbände), Tobias Behlau (Bund Deutscher Karneval-Jugend) Tobias Thiele (Naturfreundejugend Deutschlands), Hana Campos (djo-Deutsche Jugend in Europa).

Weitere Mitglieder

Lukas Stede (Bund der Deutschen Landjugend, Mitglied im Beirat Jugend des Europarats), Florian Sanden (Europabüro katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung), Linda Stein (DBJR), Jochen Rummenhöller (DBJR), Carolin Vogt (DBJR), Christian Schroth (Mitglied des Nationalen Beirats Jugend in Aktion)..

 

Aufgabe

Die Arbeitsgruppe Internationale Jugendpolitik ist eine Austauschplattform, in der die bilaterale Zusammenarbeit begleitet wird. Es werden Sitzungen von Lenkungsgremien der Jugendwerke und Koordinierungsbüros vor- und nachbereitet. Fragen der internationalen Zusammenarbeit werden diskutiert. Ziel der Tätigkeit der Arbeitsgruppe bleibt der Ausbau der Vernetzung, ein enger Kontakt mit den Außenvertreter*innen des Bundesjugendrings im internationalen Kontext und die Erstellung politischer Vorlagen mit Handlungsempfehlungen für die Gremien.

Mitglieder

Alexandra Münchberg (Bund der Deutschen Landjugend), Elisabeth Lüdeking (Bund der Deutschen Katholischen Jugend), Juliane Niklas (Bayerischer Jugendring/Mitglied im Deutsch-Russischen Jugendrat), Dirk Thesenvitz (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland), Johanna Heil (Deutsches Jugendrotkreuz), Reinhold Ullmann (Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern), Carolina Sachs (Solidaritätsjugend Deutschlands), Antje Reimann (Deutsche Schreberjugend), Christiane Vogler (Deutsche Bläserjugend), Hana Campos (djo-Deutsche Jugend in Europa), Hetav Tek (Deutsch-Chinesische Fachgespräche/Deutsch-Türkischer Fachausschuss - /DBJR-Vorstand) und Jochen Rummenhöller (DBJR).

Weitere kooptierte Mitglieder

Iris Nadolny (Solidaritätsjugend Deutschland/DFJW Beirat), Annette von Stockhausen (Deutsch-Israelischer Fachausschuss/Deutsch-Israelischer Koordinierungsrat), Ingo Henke (Mitglied des Kuratoriums der Stiftung DRJA), Tim Scholz (Deutsch-Polnisches Jugendwerk).

Aufgabe

Die Umsetzung des Jugenddialogs wird in jedem EU-Mitgliedstaat von einer Nationalen Arbeitsgruppe begleitet. In Deutschland setzt sich die Nationale Arbeitsgruppe aus Vertreter*innen verschiedener Strukturen aller föderalen Ebenen der Jugend(verbands)arbeit und Jugendhilfe zusammen. Die Hauptaufgabe der Nationalen Arbeitsgruppe besteht darin, den Jugenddialog als Beteiligungsinstrument an die Rahmenbedingungen in Deutschland auf allen Ebenen anzupassen und zugänglich zu machen. So hat die Nationale Arbeitsgruppe daran gearbeitet, den Jugenddialog besser mit den eigenen Strukturen zu verzahnen und somit eine breitere Sichtbarkeit zu erreichen und schließlich mehr junge Menschen am Jugenddialog zu beteiligen.

Mitglieder

 

Vertretung

Kerstin Guthmann (Bund Deutscher Pfadfinder*innen), Theres du Vinage (djo - Deutsche Jugend in Europa), Laura Schwab (Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland).


Aufgabe

Die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW ist das zentrale Fortbildungsinstitut für Multiplikator*innen der kulturellen Jugendbildung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen. Träger der Akademie ist ein gemeinnütziger Verein, in dem die Praxisfelder der Kinder- und Jugendarbeit und der kulturellen Bildung sowie der ausbildenden Hochschulen vertreten sind. Die Akademie entwickelt und begleitet in Zusammenarbeit mit den Fortbildungsteilnehmer*innen eine Vielzahl von Praxisprojekten und ist selbst Träger von bundesweit und international wirksamen Modellprojekten und Initiativen, die neue Impulse setzen und fachliche Innovationen anregen.

Vertretung

Tobias Köck (DBJR-Vorstand)

Aufgabe

Der Beirat des Bundes zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland wurde 2010 vom BMFSFJ berufen und nimmt eine zentrale Rolle bei der Beratung und fachlichen Begleitung des Umsetzungsprozesses der EU-Jugendstrategie auf Bundesebene ein. Ihm gehören Vertreter*innen der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe, der Bundesländer und der kommunalen Spitzenverbände, der Wohlfahrtsverbände und der Jugendforschung an.

Vertretung

Lea Herzig (Vorstand Bundesjugendring)

Aufgabe

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen ständigen Beraterkreis mit Vertreter*innen der Länder, Kommunen, Verbände, Institutionen und der Betroffenen-Organisationen berufen für den Bericht Lebenslagen in Deutschland - Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Das besondere Interesse des Bundesjugendrings besteht darin, dass die Themen Kinderarmut und Jugendarmut angemessen berücksichtigt werden.

Vertretung

Daniela Broda (Vorstand Bundesjugendring)

Aufgabe

Das Bundesjugendkuratorium ist ein Sachverständigengremium der Bundesregierung, dem 15 Expert*innen aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft angehören. Es berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Das Bundesjugendkuratorium wird in jeder Legislatur neu besetzt und ist im SGB VIII verankert.

Vertretung

Julia Riedel (Geschäftsstelle Bundesjugendring)

Aufgabe

Im Bundesausschuss für politische Bildung (bap) haben sich rund 30 bundesweit arbeitende Trägerverbände der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel der unterschiedlich orientierten Organisationen ist es, sich für die Entwicklung und Verbesserung der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung durch Erfahrungsaustausch und Kooperation zu engagieren, die Einsicht in die Bedeutung dieses Bildungsbereichs und die Notwendigkeit seiner öffentlichen Förderung zu verbreiten und durchzusetzen. Seit 2021 arbeitet der Bundesjugendring ebenfalls in der Gemeinsamen Initiative für politische Jugendbildung (GEMINI) innerhalb des bap mit.

Vertretung

Dr. Anna Grebe (Bund der Deutschen Katholischen Jugend)
Stellvertretung: Kai Mungenast (Landesjugendring Baden-Württemberg)

Aufgabe

Das 12er-Gremium der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) in der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz (BzKJ) trifft Grundsatzentscheidungen unter anderem darüber, ob bestimmte Medien die „Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit [...] gefährden“ und daher in Indizierungslisten aufgenommen werden. Diese Medien dürfen dann Kindern und Jugendlichen nicht mehr zugänglich gemacht werden. Die Bundesprüfstelle ist nach Änderung des Jugendschutzgesetzes im Mai 2021 in der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz (BzKJ) aufgegangen.

Vertretung

Christian Weis/Ludwig Weigel (Bundesjugendring)

Aufgabe

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ist ein Zusammenschluss von ca. 250 Akteur*innen aus Bürgergesellschaft, Staat, Wirtschaft und Kommunen. Das Ziel des Netzwerks ist die nachhaltige Förderung von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen. Der Bundesjugendring ist „geborenes“ Mitglied des Koordinierungsausschusses (KOA).

Vertretung

Jaqueline Weil (Ring deutscher Pfadfinderverbände)

Aufgabe

Aus den Reihen der über 100 körperschaftlichen Mitglieder des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) wählt die „Versammlung der körperschaftlichen Delegierten“ alle fünf Jahre 17 gemeinsame Delegierte für die Mitgliederversammlung des Deutschen Jugendherbergswerk. Sie setzen sich vor allem für die Interessen und Bedürfnisse der jugendlichen Nutzer*innen von Jugendherbergen ein.

Vertretung

Kirstin Weis (Bundesjugendring)

Aufgabe

Das Deutsche Jugendinstitut e. V. (DJI) wurde auf Beschluss des Deutschen Bundestages gegründet. Es ist bundesweit das größte außeruniversitäre sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut im Bereich Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien. Wissenschaftliche Mitarbeitende untersuchen langfristig und systematisch die Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Familien sowie darauf bezogene öffentliche Angebote zu ihrer Unterstützung und Förderung.

Vertretung

Hetav Tek (Bundesjugendring)

Aufgabe

Ziel der Deutsch-Chinesischen Fachgespräche ist, sich über den Stand der Jugendpolitik, über Programme zur Jugendförderung sowie über die Arbeit der Jugendorganisationen des Partnerlandes zu informieren und gemeinsame Verabredungen zur Kooperation zu treffen. Grundlage der Gespräche ist die Vereinbarung zwischen dem BMFSFJ und dem Allchinesischem Jugendverband der Volksrepublik China über die Zusammenarbeit im Bereich der Jugendhilfe aus dem Jahr 2006.

Vertretung

Iris Nadolny (Solidaritätsjugend Deutschlands), N.N. (Bundesjugendring)

Aufgabe

Der Beirat berät die inhaltliche Orientierung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), seine Schwerpunkte und Programme. Er ist neben dem Verwaltungsrat, der sich vor allem um den Haushalt, die Organisation und Personalfragen kümmert, das zentrale Gremium zur Gestaltung der Arbeit des DFJW. Der Berichterstatter ist in der laufenden Wahlperiode auf deutscher Seite Vorsitzender des Gremiums.

Vertretung

Johanna Warter (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland)

Aufgabe

An der Spitze des Jugendwerks steht seit 2006 der Verwaltungsrat, der sich aus 14 Mitgliedern zusammensetzt und in dem die für Jugendfragen zuständigen Minister beider Länder den Vorsitz haben. Mit Ausnahme der beiden Jugendvertreter*innen sind alle Mitglieder Vertreter*innen von Regierungen oder Regierungsfraktionen. Seine Hauptaufgaben sind laut Abkommen das Festlegen der vorrangigen Maßnahmen des Jugendwerks, der Beschluss der Programme sowie des Haushaltsplans. Der Verwaltungsrat tritt in der Regel einmal jährlich zusammen, abwechselnd in Deutschland und Frankreich.

Vertretung

Marius Schlageter (Bundesjugendring-Vorstand)

Aufgabe

Die deutsch-griechische Delegation zur Umsetzung und Entwicklung der Jugendzusammenarbeit tagt jährlich. Das Fachgremium hat die Aufgabe, sich über den Stand der Jugendpolitik, über Programme zur Jugendförderung und der Arbeit der Jugendorganisationen der jeweils anderen Vertragspartei zu informieren sowie gemeinsame Programme und Maßnahmen zu koordinieren.

Vertretung

Annette von Stockhausen (Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände)

Aufgabe

Der Deutsch-Israelische Fachausschuss ist bilateral besetzt, berät Grundsatzfragen des Jugend- und Fachkräfteaustauschs und gibt Empfehlungen zu den zur Förderung vorgeschlagenen Begegnungen für das jeweils kommende Jahr ab. Der Koordinierungsrat für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch besteht aus den deutschen Mitgliedern des bilateralen Fachausschusses (BMFSFJ, Bundesjugendring, Deutsche Sportjugend, Länder, Kommunen, Deutsch-Israelische Gesellschaft) und einigen weiteren Vertreter*innen (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Evangelische Akademie Wittenberg). Er begleitet die Arbeit des deutschen Koordinierungszentrums für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch ConAct, berät das BMFSFJ und arbeitet dem Fachausschuss zu.

Vertretung

Tim Scholz (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, bis 09/2022) NEUE (Deutsche Wanderjugend, ab 09/2022)

Aufgabe

Der Deutsch-Polnische Jugendrat ist das oberste Organ des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes. Er beschließt den Haushalt, das Jahresprogramm und ebenso die Richtlinien des Jugendwerks.

Vertretung

Juliane Niklas (Bayerischer Jugendring)

Aufgabe

Die Vertretung bringt Interessen der Jugendverbände im Jugendrat ein, informiert die Jugendverbände über Ergebnisse und Verlauf der Sitzung, berät die Jugendverbände zu organisatorischen und inhaltlichen Fragen, vertritt die Interessen der Jugendverbände in der Kooperation mit dem BMFSFJ und der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch. Zu den Aufgaben zählt zudem, die Zusammenarbeit mit dem Nationalen Kinder- und Jugendrat Russlands zu intensivieren.