DJHT 2021 Jugendverbände Geflüchtete

JUGENDPOLITIK: Zugänge schaffen

Mit der JUGENDPOLITIK#5/2020 „Zugänge schaffen“ stellen wir vier Projekte zur Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten vor.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) förderte im Rahmen des Innovationsfonds von 2017 bis 2019 Jugendverbände und -ringe, die sich gezielt mit dem Thema Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten auseinandersetzten. Die Arbeit von vier Projekten wurde unterstützt. Die Projekte hatten das Ziel, nachhaltige Kontakt- und Kennenlernmöglichkeiten zu schaffen, Barrieren und Hinderungsgründe zu ermitteln und abzubauen sowie Prinzipien der Jugendarbeit und der Jugendverbandsarbeit zu reflektieren und zu vermitteln. 

Zu Beginn zieht Ludwig Weigel, Referent für jugendpolitische Themen im DBJR, Bilanz: „Viel passiert und noch viel zu tun“ ist der Text betitelt, den wir hier veröffentlichen. 

Im Anschluss an die Bilanz folgen die Erkenntnisse aus den Projekten im Innovationsfonds des Kinder- und Jugendplans des Bundes im Rahmen der Jugendstrategie Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft im Handlungsfeld „Jugendverbandsarbeit“:

Der Landesjugendring Berlin erfuhr im Projekt „Vom FÜR zum MIT“ unter anderem: Jugendverbände brauchen Zeit und Vertrauen, wenn sie mit jungen Geflüchteten arbeiten wollen.

Der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern arbeitete im Projekt „Jugend kommt an – gesellschaftliche Partizipation für zugewanderte Jugendliche“ mit einer Organisation zusammen, in der sich junge Geflüchtete bereits zusammengeschlossen haben. Erkenntnis: Mit Empowerment sind neue Jugendgruppen möglich.

Die Sozialistische Jugend Deutschlands -  Die Falken aus dem Landesverband Brandenburg stellten im Projekt „Mach’s mit and go for Ehrenamt“ fest: „Tür und Angel“-Gespräche halfen enorm, Barrieren und Bedenken abzubauen.

Der Stadtjugendring Wiesbaden konzipierte im Projekt „Demokratisch handeln, Vielfalt leben – Wie die Inklusion von geflüchteten Kindern und Jugendlichen gelingen kann!“ unter anderem Schulungen für Verbände, in den sich junge Migrant*innen engagieren.

Die Ausgabe JUGENDPOLITIK „Zugänge schaffen“ umfasst 24 Seiten und liegt im Format 210x297 mm (DIN A4) vor.

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